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o 'Ii n e «.Grading », d i e H a u 
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i in e n t e in Prä., V o. und V a. - T r i. Diese Gesteine werden im folgenden kurz banale Glieder des Flyches genannt. Bei der Hauptmasse der Flyschgesteine handelt es sieh um eine monotone Alternanz meist feingebanktcr Sandsteine', Siltsteine, Quarzite, Kieselkalke, Sandkalkc mit mehr oder weniger sandigen und schiefrigen Mergelkalken, Mergeln und Tonschiefern. Der Wechsel vom einen zum andern Schichtglied ist meist scharf. Ebene Schichtflächen überwiegen. Sic können aber auch wellig verbogen und mit groben Wülsten übersät sein. Diese Gesteine zeigen sehr selten schwaches, zumeist aber kein «grading». Die Kla- stika-Korngrössen reichen selten über 5 .mm hinaus, sind in den gröberen Varietäten 'durchschnittlich 1 — 2 mm. Der überwiegende Hauptauteil dieser banalen Flyschgesteine fällt in die Korngrössen- Klassen unter 1 mm : Feinpsammite, Silte, Pelite. Bezeichnend ist der praktisch nie fehlende Glaukonitgehalt in allen klastischen Ge- steinen, im Unterschied zu den kalkigen Normalseidlinenten, in wel- chen er stets fehlt. Die bedeutsamen sedimentären Strukturen wie Strömuiigsrip- peln, «slump struetures, convolute bedding, load casts» usw. »sind in Vo. und Va.-Tri. nicht häufig zu konstatieren, scheinen hingegen in der nordalpinen Flyschzone (östliche Fortsetzung des Vo.) gegen Osten hin reichlicher aufzutreten. (E. Krau s, 1942, 1951, «Pliess- und Wickelungsstrukturen», ferner die schönen Abbildungen von «convolute bedding» aus dem Karpathen-Flysch in 0. Gans?, 1942). Kreuzschichtung konnten wir nie feststellen. Eine FossiVsortierung lässt sich'auch in diesen Gesteinen beo- bachten. Die Fossilgrösse stimmt stets mit der anorganischen Kla- stikagrösse iiberein. Da die genannten Gesteine zum überwiegenden Teil feinpsanimitisches bis pelitisches Korn enthalten, fehlen Gross- foraminiferen und andere Fossilreste analoger Grösse. Klein- foraminiferen sind nur in sandigen Gesteinen zu finden und vorwie- gend in solchen, die viel «klastischen»,, resedimentierten Kalkpelit der lieritischen Trograndzone enthalten, d. h. in feinkörnigen Sand- kalken, kalkführenden Sandsteinen und sandigen Mergeln. In den
        

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