— J.I.? - Übergang aus den Tonschiefern hervorgellt oder denselben mit scharfer Grenze aufliegt. Ob der eine oder andere Fall verwirklicht ist, hängt von der Absatzgeschwindigkeit der Tonfraktion des Kz ah. Ist dieser Kalk völlig nichtklastlsch, was allerdings selten ist, so ent- hält er gelegentlich Radiolarien oder ist steril. In der Mehrzahl der Fälle sind Spongiennadeln häufig, zusammen mit seltenen feinsl- schaligen Foraminiferen-Zwergformen, Fissurinen. Globigerinen, He- teroheliciden usw., die wohl mindestens z. T. durch Strömlingen dis- loziert wurden. Mit zunehmender Infizierung durch feinstkörnige, verschwemmte Partikel aus der neritischen Lieferzone oder den trograndnahen Bek- kenteilen des Haupttroges selbst, nehmen vorerst die Spongiennadeln überhand. Dazu gesellen sich die ersten feinisten Quarzsplitterchen. Mischt sich dieser reinen Kalkscdimentation Tontrübe bei, so werden die Kalke dunkler, in der Regel mächtiger und enthalten meist schon Beimengungen von Silt- und Feinstpsammitkorn. Sie sind die gewöhnlichsten Typen in allen Flyschserien. Es dürfte sich dabei zur Hauptsache um Normalscdimente handeln, die durch Ton- suspensionen verunreinigt sind. Bei feinsandigen Mergelkalken und Mergelschiefern ist es prak- tisch unmöglich festzustellen, inwiefern es sich beim Kalkgehalt mehr um Normalsediment oder mehr um resedimentierten Kalkpelit der neritischen Trograndzone handelt. In diesen Fällen sind alle Mischungen möglich. Wir haben weiter oben gesehen, dass Kalkpe- litmassen, die mit TC in den Haupttrog gelangen, in Kleinzyklen vorgängig der Tonfraktion niedergeschlagen werden. Da die Fein- psammitfraktion vorgängig und zusammen mit dem Kalkpelit abge- setzt wird, ist wohl folgender Schluss berechtigt: Wenn nebst TC auch Strömungen imstande sind, Psammitmaterial aus der neriti- schen Zone zu entfernen und im Haupttrog auszubreiten (und solche müssen wir wohl verantwortlich machen für die feinklastischen Ge- steine ohne «grading»), so gilt dies uniisomebr für die feineren Schlammf raktionen des neritischen Raumes. Zu diesen gehören (wie das aus dem Kz hervorgeht) Kalk-und Tonscblamm. Man könnte ides- halb geneigt sein anzunehmen, geringe Strömungsintensität vermöge nur Tonfraktionen (Tonschiefer), etwas stärkere Siltf raktionen, Kalk- und Tonpelit (Kieselkalke, Siltgesteiiie, Mergel usw.), starke Strö-
        

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