- HO — iiic Trogmitte hin mit unbekanntem, wahrscheinlich aher kleinem Bö- schungswinkel abfallen. Bei diesem «Massenabslroni» des TC in den Haupttrog wird das verfrachtete Material entsprechend Korngrösse, Dichte und Form horizontal und vertikal sortiert resedimentiert. Die hohe Dichte des TC lässt keine merkliche Abrundung der Kla- stika und selten starke Zerstörung der mittransportierten Mikro- organismen zu. Ein TC umfasst entweder nur geringe und dann feinklastische Sedimentmassen, die entlang dem küstenentfernten, äusseren Ran d der neritischen Trograndzone liegen. Oder aber er betrifft breitere Streifen der Sedimentfüllung, d. b. -auch küstennahere und damit gröberklastische Sedimentmassen. Wenn wir oben von Primärzone und Haupttrog sprachen, so muss betont werden', dass es sich um einen einzigen Grosstrog handelt. Verschiedene Daten lassen aber vermuten, dass die Unterscheidung nicht nur zweckdienlich ist. Sie dürfte auch dadurch gerechtfertigt sein, weil, möglicherweise ein Gefälls- knick zwischen Vor- und Haupttrog bestanden hat. Ein TC ist kein lokales Phänomen, sondern betrifft in gleicher Weise und gleichzeitig die Sedimente in einem Streifen der neriti- schen Trograndzone auf grössere Distanz parallel zur Küste (wahr- scheinlich viele Kilometer, siehe auch Ph. H., K u c n e n, 1933). Die mächtigsten TC überströmen den Haupttrog wohl bis zu dessen Axe vgl. experimentelle 'Diäten in Ph. H. K u c n e n, 1950). Die Sedimentationsdauer eines jeden Kleinzyklus mit GB ist mithin im Vergleich zu jeder klastischen Bank ohne Grading ein kurzfristiger — nach geologischer Zeitrechnung — plötzlicher Akt. Es sei nochmals auf die wichtigen Arbeiten von Ph. H. Ku e- n e n aufmerksam gemacht, auf die allgemein gültigen Schlüsse, die vor allem aus dem Beispiel des «Ventura Basin» in Kalifornien re- sultieren (1953), auf deren Bestätigung durch die experimentellen Ergebnisse (1950) und auf die so interessanten wie wertvollen Re- sultate an subrezenten Beispielen im Nord-Atlantik ( E r i c s o n, D. B'j E w i n g, M., Heezen, B. C, 1951 und 1952). Die von uns beschriebenen ;Beobachtungen und Folgerungen stimmen in den Hauptpunkten mit den genannten übereilt. D i e N o 
r m- a 1 s.e d i m entätion im Haupttrog Die Hauptmasse des Gesteinsi.nventars der Flyschkomplexe des Prä., 'Vo. und Va.-Tri. besteht nicht aus Kleinzyklen, sondern' aus
        

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