I ransportmedium (durchtränkter Pelitschlamm) aus, umso grösser ist die Distanz, die zurückzulegen sie hefähigt sind. 8. und 9., dass die Kesedimentalionsräuine ausgedehnt waren. Sie müssen gleichmässig geneigten Untergrund aufgewiesen haben, über welchen der TC floss. Es kann sich weder tun durch Hochwasser von Flüssen verfrachtetes terrigenes Material hantlein (was viele der übrigen Punkte auch beweisen), noch um SeditnentmateriaL'tlas sich durch Wasserströmungen bewegen Hess. In 8. und 9. spiegelt sich auch einer der grundsätzlichen Unterschiede wieder zwischen GB in Molassebeoken und solchen von Gross-F.yschtrögen. 10., wie 4. (siehe oben, ferner in Ph. H. K neue n, 1953). II. und 12., dass es sich zur Hauptsache um Küstenschutt han- delt, dessen feinere Triimmerfraktionen rasch ausserhalb der Bran- dungszone primär abgelagert wurden. Ferner,dass viele der gröbsten, in der Branduugszone liegenden Gerölle vollständig otler kanlenge- rundet wurden. Nebstdein, dass kaum abzuschätzen ist, wieviel Fluss- ablagerungen mitbeteiligt sein könnten (wenn vorhanden, so ist der Anteil gering, denn andernfalls müsste sich die Abrundung auch au den feineren Triimmerfraktionen bemerkbar machen). Ferner muss berücksichtigt werden, dass grobe Psammitkörner im TC lange in Suspension gehalten und dehalb ohne Abrundung verfrachtet werden. Hingegen unter.iegen die gröbsten «Geschiebe» an der Basis des TC einer wenn auch geringen gegenseitigen mecha- nischen Abnützung hei der Fortbewegung. Die bessere Abrundung der gröberen psephitischen Klastika kann mehrfacher Ursache sein. Die zumeist fehlende Abrundung der feinen Klastika weistdarauf hin, dass die Abrundungseffekte nicht auf Flusstransport, sondern wahrscheinlich auf die Wirkung der Bran- dung zurückzuführen sind. Diese beiden Punkte (11., 12.) beweisen demnach, dass die Abrundung der Klastika nichts mit dem Transport der Sedimentmassen vom «Primärtrog» in den Resedimentations- rautit zu tun haben, sondern mit dem Transport vom Liefergebiet in den erstgenannten und mit der Wirkung der Brandung. 13., dass mit zunehmender Weglängt; des TC die Sortierung vertikal und lateral hesser wird, wie es nach den Gesetzen des-Mas- sen! ransportes in strömenden Medien zu erwarten, ist.
        

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