IUI - steinfolgen. Ist der Tongelialt so gering, dass die Tonfraktion im Dach des Kz nur eine mm-dünne Lage ausmacht oder ganz fehlt, so ergeben sich verschieden mächtige Bamkfolgen harter Sandsteine wie z. B. in der Schwabbrünnenserie. 24. Uberwiegt die Pelit-Fraktion die psammitische, so resul- tiert ein Kleinzyklenbau, wie ihn H. S c h a ub (1951, Fig. 2) als für den Schlierenflyscii charakteristisch darstellt. Weil das Beteiligungsverhä-tnis von Psephit: Psammit: Pelit äusserst variabel und keiner Gesetzmässigkeit unterworfen ist. fer- ner bald kalkiger, kieseligcr oder mergelig-toniger Zement vorliegt, so treten nebst den beschriebenen noch viele andere, abweichende Kz-Typen auf, die oft das besondere Gruppen-Gepräge einer Flysch- serie ausmachen, auf das wir aber nicht eingehen möchten. 25. Die Basislagen der mächtigsten Kleinzyklen mit grobpsephi- tischen Gerollen sind vorwiegend durch tonreiches Bindemittel, die feinklastischen der geringmächtigen viel öfters durch kalkigen Zemen t ausgezeichnet, was auch P. N ä n n y (1948,p. 93) deutlich aussprach. Es wäre noch hinzuzufügen, dass auch in mächtigen Kz in der Regel nur in der gröbstklastischen Basis Tonzement auffällt, der nach oben hin, im Bereich des Psaminitkorns. allmählich durch kalkigeren Ze- ment ersetzt wird. Über dem meist kalkreichcn Dach der Basisbank nimmt in der Mehrzahl der Fälle die Tonführung rasch zu und f ührt im Extremfall bis zu reinen Tonschiefern als Feinstfraktion im Dach des Kz. 26. Der Kalkanteil in den Kleinzyklen scheint an einen be- stimmten Korngrössenbereich gebunden zu sein, nämlich vorwiegend an die Feinsandfraktion (weshalb er in den mächtigen Kleinzyklen nur im Dach, in den geringmächtigen in der ganzen Basisbank über- wiegt). Dieses Faktum ist von besonderer Wichtigkeit hinsichtlich der Bedeutung allothigener Kalkmassen im Flyschtrog. P. IN ii ii n y , 1948, p. 94: «Eine Zunahme der Ströinungsge^chwindigkeiI ermöglichte den Transport grösserer Komponenten und vermehrte, gleichzeitig die Menge der mitverschleppten Pelite. Durch die Zunahme des tonigen Schlam- mes wurde die thalatogene Sedimentation (nach P. Arbenz) «verdünnt», und es kam zur Bildung von mergeligen und tonigen Sedimenten. Dies vermag uns den durchwegs hohen Tougehalt des Bindemittels in den groben Brekzien und Kouglomeralen zu erklären». ^
        

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