Allere Mikrofossilien in Gerollen oder in fei idc las tischen Ge- steinen mehr oder weniger aus ihrem ehemaligen — meist vom Flysch unterscheidbaren — Zement befreit (gelegentlich bis zu völ- liger Isolierung ohne Beschädigung der feinen Schale aufgearbeitet), liegen natürlich häufig vor. Sie lassen sich aber meist als «Fremd- formen» im altersbeweisenden Faunenbild ausscheiden. 16. Der Anteil der Kleinzyklen an der Gesamtnichtigkeit ist von Serie zu Serie sehr variabel (z. B. Plankner-Serie praktisch ohne GB; Planknerbrücke-Serie mit ein oder .mehreren, bis m-starken Gß pro 10 in Profilhöhe; Triesner Flysch ca. ein GB pro 10 m Profilhöhe). DER KLEINZYKLUS IM DETAIL 17. Der Aspekt eines Kz im Abwitterungsprofil ist sehr unter- schiedlich. Er hängt ah vomBeteiiigungsverhältnis Psephit: Psammil: Pellt, aber auch weitgehend von der Menge des im TC mitverfrach- teten feinpsammitisch-pelitischen Kalkes. Dieser übernimmt dann in derRegel im Verlauf der diagenetischen Verfestigung desKz dieRolle des «Härtungsmittels». Deshalb kann ein Kz quasi «getarnt» erschei- nen als massive Sandsteinbank (oft mit syn- oder postdiagenetisch mobilisierter Kieselsäure als Zement); als «organogener» Sandkalk; als mächtige, mehr oder weniger sandige Tonschieferlage mit Geröll- schnüren au .der-Basis usw. In Fig. 1 ist der idealisierte Typus eines relativ kalkreichen Kz, mit ausgeglichener Beteiligung deridrei Korn- grössenklassen skizziert. Er soll als Beispiel für die ihm durchschnitt- lich entprechenden Kleinzyklcn in Triesner Flysch, in Plankner- brücke-,Gyrenspitz- und z. T. Eggberg-Serie (nach P. N ä n n y) be- schrieben werden. Betrachten wir einen solchen Kleinzyklus von einem Meter Mächtigkeil; mit Geröligrössen in der Basislage von ca. 1 cm; mit eckigen Trümmern: 18. Die grobklastische Basis mit wechselndem Ton-Kalkzement geht kontinuierlich oder rasch über in Feinbrekzie bis Sandkalk, meist innerhalb einer Bank, die wir als B a s i is b a n k des Klein- zyklus bezeichnen wollen. Nach oben folgen, mit allmählichen Übergängen, oft aber durch eine Schichtfuge getrennt: vielfach plat- tig zerfallender, sandiger Mergelkalk — feinsandiger Mergel—-feinst-
        

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