qo oo — Überschreitung dieses Raumes durch die noch südöstliche,r gelege- nen, früher in Marsch gesetzten Vo. und Va.-Tri. gereicht habe. Tin Osten dos nordalpinen Flysches, im unzweifelhaft zu dieser Zone gehörigen Wienerwaldflysch, liegt im Greif ensteincr Sandstein Untereocaen vor. Nach M. Richte r u. a. sind paleocacne und un- tereocaene Flyschvorkommcn (1937, p. 140) «als westlichstes Hinein- ragen des Greilensleiner Saudsteins aus der Nordzone des öster- reichischen Flysches» (vgl. auch Taf: 16 in M. Richtern. G. M ii 1 1 e r - D e i 1 e , 1940, von welchen Vorkommen allerdings nur ein Teil wirklich Tertiär repräsentiert) iiher den Salzhurger- bis in den oberbayrischen Flysch hinein festzustellen. M. Richter zählt ferner die «Unternoggschichten», die sich im Hörnlegebiet, Schliersberg usw. lithologisch allmählich aus den Piescnkopfschichten entwickeln, ebenfalls zum Flysch und sagt (1937, p. 140): «Ich möch- te heute die Unternoggschichten für das nördlichste Untereocaen des Flysches halten als grobe Randfazics des Greifensteiner Sand- steins». Nach S. P r e y handelt es sich bei verschiedenen «Tertiär- gesteinen» um Oberkreide, andere rechnet er nicht zur Flyschfolgc. Auch E. K r aus zählt die unter der Flyschbasis liegenden Tertiär- horizonte, (z. B. 1951, II, p. 34) zum «Ultrahelvet» unter dem Flysch, also zur Liebeusfeiner-Decke M. R ich t c r 's, Hingegen scheinen nach TL H a g n (1948) die Resultate von M. R i ch t e r grosso modo bestätigt zu werden. H. .1. Blüh er (1935) meldet vom Hörnlege- biet hei Kohlgnih (zwischen Ammer und Murnauer Moos) Paleo- caen-Eocaen-Gesteine mit Nummuliten in «feinbreschigen Sandstei- nen». Die angeführte Mikrofauna, nämlich D i s c o r b i n a s p., O r b 
i I o i d e s s p., 0 r t h o p h r a g m ina s p. lässt allerdings bezüglich der Nummujiten-Bcstimmung einige Zweifel aufsteigen. Man erinnert sich dabei unwillkürlich an die «Nummuliten» (und ilie der obigen entsprechende ßegleitifauna) im Niesen- bzw. Präli- gauflvsch, die sich als Sideroliteu erwiesen. Vermutet hat dies auch schon E. Kraus (1951, II, p. 35). Es besteht also heute noch nicht genügende Gewissheit darüber, wie weit Tertiär gegen Westen zu in der Schichtreihe des nordalpi- nen Flysches auftritt. Die jüngsten Flyschhorizonte im nördlichen und südlichen Flyschzug in A^orarlberg (mit Ausnahme der liechten- steinischen Anteile) sind noch nicht gründlich auf ev. Tertiär hin untersucht.
        

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