1 ti n gen f ü h r e n k o u n t c n, d i e den Ha u p l d e c k e n - Fronte n vorauseilt e n. Damit ist nichts ausgesagt iiher die Art der Hauptkräfte selbst und iiher die Rolle, welche die Schwcre- glcitung dabei ev. spielte. Die genannten gleittektonischen Vorübersehiebuiigeu des osl- alpinen tertiären Hauptschubes wären unabhängig von jenen Struk- tur-Richtungen im Interferenzgebiet des os't-westalpinen Grenz- raumes, wie sie.von P. A rb e n z, R. 
Stau h, .). Ca (I i s c h u. a. beschrieben wurden und aucli unabhängig vom finalen E-W-Schub 0. A m p f e r e r 's. Es wären einleitende, vor lallem im westlichsten Sektor des ostalpinen Bogens wirksame Voraus-Bewegungen — ge- samtalpin gesellen wohl eher geringfügiger Art. Ihnen schreiben wir z. B. folgende Auswirkungen zu : a) den von W. L e n p o 1 d (1.942) gemeldeten E-W-Voreinscinib des Sardona- auf den Blattengratf lysch und den vielleicht gleit- mechanisch erfolgten, anschliessenden Vormarsch des gesamten Glarner Flysches in den nordhelvetischen Raum. b) das wahrscheinlich gleitende Vorrücken des Vaduzer-Triesner Flysches auf den Vorarlberger Flyschraum und das Vorauseilen beider Komplexe in den siidhelvetischen Raum. Die Vormarschrichtung wäre,•entsprechend der langgestreck- ten Form des ostalpinen Zentrums zu Ende Untereocaen allge- mein NNW, im westlichen Bogensektor (Vorarlherger Flysch) NW, im Wäggitaler Flysch als dem möglicherweise westlichsten Aequivalent des Vo., WNW gerichtet gewesen. c) Die mögliche Vorüberschiebung (gleitmechanisch) von «unter- ostalpinen» Sedimentstreifen (Klippen von Grabs und ßalder- sehwang) auf den Flysch und deren passive Verfrachtung aul dem Flyschrücken nach b). Man könnte sich im Zusammenhang mit diesen Vorüberschie- biingen (Überschiebungen in Vorphasen der ostalpinen Hauptschübe) auch fragen, ob nicht vielleicht gewisse «pseudoostalpine» Massen (aus dem Grenzraum Unter-Oberostalpin) in Form vorausgleitender Toildecken zum haugeschichtlich schwer auflösbaren Bild im Schanis geführt hätten? Wir meinen, ob es nicht möglich wäre, dass ein ter- tiärer, stark E-W-betonter Voreinscinib gewisser «Scbamser-Elc-
        

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