— 61 — Sassauna-Serien mit der siidhelvetischen Schiclitreilie zwischen Al- vier und' nördlichem Fläscherherg vergleichbar seien.Es handle sicli dahei nur um lithofazielle Analogien, ila altersmässig die genannten Serien des Prä. nicht paläontologisch fixiert seien. In der Oberkreide ist nur noch die Eggberg- bzw. Fanolaserie mit «wangähnlichem» Charakter entsprechenden siidhelvetischen Gliedern vergleichbar, jedenfalls haben diese von P. N ä n n y als Mittel- bis Unterkreide- Sedimente bezeichneten Serien faziell keinen unterostalpincn Aspekt. Diese Feststellung muss aus folgenden Gründen interessieren. In der nordalpinen Flyschzonc (Liechtenstein, Vorarlberg und dessen Fortsetzung ins Allgäu-Südbayern-Wienerwald) werden von M. R i c liter (1937 u. a. 0.), A. C u s t o d i s (1936), P. S c h m i d t - T h 
o in e (1936), 
H. j. B 1 ii h c r (1935), u. a. «Tristelschichten» ( = Kalkgruppe von E. K r a u s und «Gault» ( = Qiiarzilgruppe von E. K r a u s) als Easisserien der Oberstdorf er- ("westlich der Wertach) und Sigiswanger-Decke (östlich der Wertach) angegeben.1) Wir wissen aber seit 1951 (F. A 1 1 e m a n n, R. Blase r, P. N ä n n y), dass in der Vorarlberger Flyschzone nur eine, nämlich die Sigiswanger-Decke auftritt. Von M. Richter u. a. wird nach- drücklich betont, dass östlich der Wertach ebenfalls nur die Sigis- wanger-Decke vorkomme, was allerdings im Gegensatz zur E. K r a u s 's c h e n tektonischen Unterteilung in zwei Decken stellt, welche nach ihm vom Rhein bis zur Salzach zu verfolgen sind. Die Wahrscheinlichkeit, 
dass M. Richter 's Meinung zu Recht besteht, ist demnach gross, der Beweis steht allerdings noch aus. Denn aus- ausgerechnet für die Flyschzone des westlichen Allgäu und Vorarl- berg, für welche der Nachweis erbracht ist, dass sie nur aus einer Cberkreide-Schichtfolge besteht, übernimmt M. Richter die Zweiteilung von E. K raus in Sigiswanger- und Oberstdorfer-Decke und gerade hier sollen «Tristelschichten» und «Gault» an der Basis der letzteren auftreten in einer Schichtlolge, die nachweisbar nur Oberkreide enthält. Damit entsteht natürlich der Verdacht, es könnte sich auch weiter im E hei den erwähnten Serien um Ober- kreide handeln, wofür noch weitere Argumente geltend zu machen wären : ') Üher die Bezeichnung «Tristelschichlcn» siehe \i. 179 und IH4.
        

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