60 — E-Fortselziing des Prä.-Raumes ca. bei km 20 anzusetzen isl. D. Ii. der Pratigau-Flyscliraiiin läge im W-Absohnilt des Peniiiiiiseheii Flysch-Grosstroges. Der heul ige N-Rand des Vo. entspräche im Ab- lagerungsraum einer Linie innerhalb der NE-Forlsetzung dieses Prä.- Rauines. Diese Linie wäre, grob gesagt, ungefähr 20 km S der Prä- ligau-Nordsohiwelle — parallel zu deren S-Rand zu ziehen. Da an- genommen werden muss, dass der Vo. im Ablagerungsraum faziell wohl in (len eigentlichen Prä.-Raum fortsetzt, ist c) eine mögliche Lösung: Der Vo. endet im penninisehen Ahlageruiigsraiim gegen Westen zu nicht faziell, sondern an tektonischen Ahlösungsflächen, die gegen Westen zusammenlaufen. Damit in Übereinstimmung steht, dass 'die Basis- wie die Dachflächen der Vo.- und Va.-Tri.-massen nach Punkt 4. wirklich tektonische Überschiebungsflächeii sind. 6. Die Mächtigkeitswerte der einzelnen Serien können zum Vergleich nicht herangezogen werden. Thre Bestimmung ist ausserordentlich schwierig. P. N ä n n y verzichtet aus diesem Grunde auf Mächtigkeitsangaben. Die Werte, die den Vo. betreffen, variieren stark (vgl. R. Blaser, 1952 und E. K r a u s , 1942). 7. Die Kristallinindices in Prä. und Vo. sind identisch. Dem sog. «Kristallinindex» nach R. Blaser (1952, p. 115) kann als Stütze von Lösung c) wenig Gewicht zukommen, weil die von R. B läse r wie P. Nä n u y ermittelten Werte aus den einzel- nen Serien frappant übereinstimmen. Die Differenzen liegen-inner- halb der Fehlergrenze, die aus der angewandten Metbode resultieren müssen. Im Triesner Flysch ist diese Methode nicht benutzbar, weil nur feine «Mineralbrckzien» vorkommen. Die Resultate von R. Blaser und P. N ä n n y sind als Argu- ment" zusammen mit den andern Punkten zur Aussage verwertbar, es habe nur ein Grosstrog und nur e i n e Licfersclnvelle bestanden. 8. Tm Flyschtrog Prä.-Vo.-Va.-Tri. sind im Westen (Prä. s. str.) mehr siidhclvetische, im Osten (Allgäu-Südbayern-Wiener'wald) mehr «unterostalpine» Faziesanklänsje zu konstatieren. Nur init Vorbehalt benutzen dürfen wir die vorsichtig formu- lierte Äusserung P. N ä n n y 's, wonach seine tieferen Klus-Valzeina-
        

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