59 — Schiebungen, für Kleinf ältelung uiul Stauchung, ferner für die sichere Fortsetzung nach SE unter tiein Halbfensterrahnien auch nur einen Betrag von 30 km an (was wohl viel zu wenig ist ; man vergleiche dazu J. C a d i s ch. 1953, p. 286), so resultiert eine minimale, halbe 1 rogbreile von 60 km. Nach'-unseren Überlegungen wäre weiter östlich in Rechnung zu stellen : schwellennaher Trogstreifen 20 km : Vo. ca. 30 km ; fehlender Streifen bis Va.-Tri. ca. 10 km : Va.-Tri. ca. 10 km, zu- sammen 70 km. Dies sind selbst verständlich Zahlen, tlie nur grössenordnungs- halber informieren. Der Vo. ist also im SE durch eine tektonische Fläche begrenzt. Die südöstliche Sediment-Fortsetzung im Ablagerungsraum muss bei der Vorüberschiebung ebenfalls, wie der Prä., zurückgeblieben, d. h. vom Va.-Tri. überholt worden sein. Das geht daraus hervor, dass zwischen dem im Rheintalquerprofil nach Süllen zu auskeilendeu Vo. und dem ihm leicht aufgeschobenen Va.-Tri. ein beträchtlicher Faziessprung besteht. Mit andern Worten : der betr. Sedimentstrei- fen im Ablagerungsraum fehlt im heutigen Querprofil. Die Breite dieses fehlenden Trogstückes dürfte, nach den Klastika-Grössen- Verändcrungen im Prä. beurteilt, allermindestens 10 km betragen haben. Die tektonischen Begrenzungsflächen der Flyschmassen des Vo. und Va.-Tri. fallen nicht zusammen mit Schwellenzonen zur Ober- kreide- Alttcrtiärzeit, sondern sind innerhalb eines Grosstroges an- gelegt worden. 5. Der Vorarlberger Flysch ist im Ablagerungsraum 
ungefähr 20 km südöstlich des NW-Trograndes anzusetzen. Nach P. N ä n n y (1948, p. 100) beträgt die Breite des abge- wickelten Prä. ca. 30 + x Kilometer. Wir beziehen uns im folgen- den auf diese Mindestbreite : Trogrand-Trogmilte. Die lithofaziellen Verhältnisse im Prä. zwischen km 15 und 25 stimmen erstaunlich gut überein mit jenen altersäquivalenter Serien des Vo. Berücksichtigen wir, dass die Trümmer der klastischen Bänke von derselben Prätigaii-Nordschwelle stammen, so darf gefol- gert werden : Der Vo. stellt einen Faziesstreifen dar, der in der
        

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