Verlagerung der Prätigau-Nordschwelle Turon bis Maestrichtien NW i Turonzeit Sardonaraum 
' Präligau • Nordschwelle See 
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1 1 Senon 
II. Obersenonzeit 
SE Prätigouraum III. Obermaestrichtzeit 
. Pfävigratserie Gyrenspitzserie Faduraserie "Siderolitesschithten" ? Wildflysch Eggbergserie Fig. 6. klastische Fazies vor. auf der andern Schwellenseite (Sardonaraum) noch Seewerfazies. Die Schwelle hal sich während dieser Zeitspanne kaum verändert. Zur Campanzeit intensiviert sich die Schwellcnbe- wegung erneut und erreicht während lies Maestrichtiens den Höhe- punkt (Eggbergserie). Die Seewergeröllc in der Egghcrg- bzw. Fa- nolaserie beweisen, dass der südhelvetische' Faziesslreifen, der im Untersenon noch Sedimentationsraiim war, bereits im Maestrichtien südlich der Schwellenachse Geröllieferant ist. Die Schwelle muss demnach während dieser Zeitspanne entsprechend weil nach NW gewandert sein. Berücksichtigen wir, dass während dieser Zeit aul 30 + x km Breite allermindestens 1000 Meter AbtragungSächutt der Schwelle sedimentiert wurden, so muss eine ebenso breite Zone wäh- rend dieser kurzen Zeitspanne um diese 1000 Meter abgetragen worden sein, wobei es sich um Miradestbeträge handelt ! Daraus darf wohl der Schluss gezogen werden, dass es hei der Schwellenwande- rung um einen Dislokationsbetrag ging, der. sich grössenordnungs- mässig wohl mindestens auf 10 — 20 km belief.
        

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