leklonisrhe « Weirhenslellung» zwischen Halzers und der Lnziensleig wissen wir nichts. P. 124 schreibt R. Blaser weiter: «Es ist möglich, dass ver- schiedene kleinere Flyschschnppen zwischen dem Triesnerflysch und den Prätiganschiefern tektonisch vermil teln». Dazu ist zu sagen : Sowohl Triesner- wie Prätiganflysch müssen auf kurze Distanz gegeneinander auskeileu. Dieses Bild der ohnehin raschen Raumbeschrän- kung durch hypothetische Flyschschuppen zu komplizieren, entspricht mehr dem Wunsch, die lithofaziellen Diskrepanzen zwischen Triesner Flysch und den grob- klastischen Serien der Vilan-Schuppe überbrücken zu können. Wenn die beiden Komplexe faziell nicht direkt zu verbinden sind, so liegt der eine über oder unter dem andern (wenn wir nicht ein Nebeneinander nach I']. Kraus an- nehmen wollen, bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung gegen eine dazwischen- liegende Narbe hin). M. Richter (1937 p. 37): «Der südliche Flyschzug biegt um das Rhäli- kon herum nach Süden und zieht nach Liechtenstein hinein, dort irgendwo un- ter den penninischen Flysch untertauchend». (1937, p. 154): «Im Falknisgebiet bat man den Eindruck dass dort die Flyschzone in die Falknis-Decke" fortsetzt oder zumindest in engster Beziehung zu ihr steht». F. Kraus steuert zur Frage, ob der Triesner Flysch unter oder über die Prätigauschiefer zieht, keine Celändebeobachlungen bei. Diese Frage steht aber nach der von ihm vertretenen Theorie auch gar nicht zur Diskussion, da seine hypothetische Nordalpennarbe unter diesen beiden Flyschkomplexen von Osten her gegen den Rhein verlaufen muss. Nach ihm waren die beiden bei reffende n Ablagerungsräume ursprünglich gelrennt durch den randostalpin-präalpiuen und den oberostalpineu Bereich. Die S-Unterschiebung des Vorarlberger- und die iV-Unterschiebung des Prätigauflyscbes an den Flanken der Narbe mit «der über jenem Massenschwund aufwärts ausgeschobenen, starren Kalkalpenplatt c des Hätikons» (3 951. p. 494). würde unsere Fragestellung erübrigen. Eine elegante Lösung, müsste sie nicht konsequenterweise an die Forderung gebunden sein, die F. Kraus (1951. p. 477) vorsichtig, wie folgt formuliert : «Die Verbin- dung zwischen Oberstdorfer- (— Vorarlbergerflysch nach A 1 1 e in a n n, B I a s e r, N ä n n y (1951) ) und Prätigau-Flysch gebt vermutlich über den Gosauflyscb der westlichen Lechtaldecke». Dieser Verbindung steht unseres Frachteus zu vieles im Wege, um sie als «Notlösung» ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Wir werden später darauf zurück- kommen (p. 72). Mit Ausnahme 
    

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