28 — D i c F o r Isclz .u II g II a e Ii IN' i n il i e F I y s c h z o 11 e B a r - gell a - V a 1 o r s e Ii Die ohgeiianiiten Einheilen wenden im Räume Lavadina-Stein- orl auf eine'Breite von ca. 2 km durch die Schuttinassen von Tric- seiibcrg verhüllt. Sie sinid hei Masoscha erneut aufgeschlossen, alle- samt auf verschiedene Drei Schwostern-Gallinakopfschollen aufge- schoben. Bei Masoscha seihst können Triesner- und Falknisf lysch zusam- men maximal 150 m -mächtig sein, doch ist infolge Moränenüber- kleisterung nicht zu konstatieren, ob beide Glieder noch vorhanden sind. Der kleine Aiifschluss im Graben 250 in S der Kapelle und die StöllenaufsehlÜsse Masescha-Steg klärten die Frage ebenfalls nicht', da der Flysch in zu hohem Profilniveau durchfahren wurde. Wenn überhaupt noch vorhanden, kann der- Triesner Flysch schon bei Mascscha nur mehr geringmächtig sein. Bei Bargella-Joch müssen die betreffenden Flyschzonen in die Luft ausstreichen. Da die Aufschlüsse im Gratprofil recht gut sind, kann hier festgestellt werden, dass Triesner Flysch mit Sicherheit fehlt. Hingegen ist nicht nur ein Rest von Falknis-Flysch in typi- scher Fazies aufgeschlossen, sondern mit ihm noch Maestricht-Con- ches rouges. wie sie in dieser Lithofazies nur in der Falknis-Decke auftreten. Der Triesner Flysch keilt somit zwischen Steinort und Bargclla vollständig aus. Die Aufschlüsse von Triesner Flysch -sind also beschränkt auf das Gebiet südlich und auf ein kleineres Areal östlich des Dörfchens Wangerberg. Verfaltun.gen grösseren Stils kommen nicht vor, Vcr- fältelungen kleinster Ordnung spielen kaum eine Rolle (inverse La- gerung von «graded heds» fehlt), wohl aber sind Verschuppimgen in grösserem Maßstahe möglich und zu vermuten, geringere sind zu beobachten. Die isolierten kleinen Aufschlüsse verunmöglichen den Entscheid, ob die enorme Mächtigkeit durch Verschuppung entstand. Die..Fortset z ung n a c h S ü id e n Bei Gast'alta (SE oberhalb Triesen) verschwindet der Triesner Flysch nach S zu unter den Bachschuttkegeln und Bergsturzmassen des Rüfewraldes. Weiter südlich stehen über den Rheintal-Alluvionen nur mehr Gesteine der Falknis-Decke an.- Zwischen Badtobel- und
        

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