— 19 — Dünnschliff: verschieden slark rekristallisierle Karbonatgrundinassc, irleiehmässig erfüllt von feinsten Quarzkörnchen und -splittern. Ein Grossteil der Quarzkörner dürfte — entsprechend dem identischen Aspekt der «Quarz-Klein- kornaggregate in den sandigen Kalken — als para- oder nachdiagenetisch mobi- lisierte, rekristalline Kieselsäure vorliegen (vgl. Verkieselung, p. 25). Die körnigen Kalke sind-bisweilen schwach feinstsandig, häufig etwas tonig und dann dunkel-graublau im Bruch, gelblich oder ge- fleckt graublau verwitternd. Sie treten zusammen mit den Kiesel- kalken in derselben Bankstärke auf. Ubergänge in schiefrige Lagen sind häufig, was im Verwitterungsprofil zu knolligem Hervortreten der zäheren Bankmitten führt. Im Dünnschliff sind in der leicht tonig pigmentierten Kalk-Grundinasse /.ahlreiche feine Caleitstabchen mit zentralem Kanal, wahrscheinlich von Spon- giennadeln herrührend, zu beobachten. Daneben einzelne, rekristallisierte, kleinsl- wüchsige unbestimmbare Foraminiferenschälchen. Sporadisch eingestreute Quarz- splitterchen, vereinzelte Glaukonitkörner und Bruchstücke von Echinodermen ergänzen das mikroskopische Bild. Zunehmende Verkieselung aller Grade fühlt bis zu den Kieselkalken. Dunkle, dichte, leicht tonige Kalke und Mergelkalke treten häufig, meist in Ubergängen zu den entsprechenden Schiefern auf, sind durikelgrauschwarz im Bruch und gelblich in der Anwitterung. Durchschnittlich 20 — 60 cm stark, ist für sie die knollige Verwit- terungsform die Regel. Tin Dünnschliff zeigen sie z. I1. massenhaft Spongiennadeln und fragliche Radiolarien. F e i n s t k ö r n i g e Q u a r z s a n d s t e i n e sind sporadisch in dünnen Bänken, vor allem in der ohern Hälfte der Serie, einge- streut. Sie sind hellgrau-grünlich in Bruch und Anwitterung. Dünnschliff : Spärlich tonig-kalkiger Zement, stellenweise verkieselt. Unter dem Detritns überwiegen eckige Quarzkörner. Unscharfe Kornränder deuten auf Mobilisierung der Kieselsäure aus dem Quarzdetrit us zur Verkieselung der Grund- masse bin. Glaukonit fehlt. Hellgrau-gelbliche oder hell bläuliche Splitterkalke tre- ten als vereinzelte, dichte, praktisch sterile 10-cm Bänklein auf. Die schiefrigen Gesteine : Schiefrige Mcrgelkalke — Mergelschiefer T o n s c Ii i e f e r Sie treten regelmässig als ein- bis m-starke Zwischenlagen der härteren Bänke auf oder aber — vor allem in den Daehpartien der Serie — in bis 20 m mächtigen Lagen, die mit einzelnen Kieselkalk-,
        

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