Im nördlich des Bergsturzes gelegenen Areal zieht sich eine Flyschmasse ohne Unierbrechung his zum Mühleholztobel hin. Sie wird von R. Blaser als Vaduzer Flysch bezeichnet. Südlich des Bergsturzes steht ein Flyschkomplex an, der sich lithofaziell und altersmässig als völlig verschieden vom Vaduzer Flysch erweist. Er repräsentiert den Triesner Flysch s. str. nach unserer Auffassung. (Der Triesner Fly.sch T r ü m py's umfasst also den Vaduzer- und den Triesner Flysch nach F. A 1 1 e m a n n und R. Blaser (1950) !. Der Triesner Flysch ist innerhalb des Dreiecks: Südrand Tries- ner Bergsturz (ohne Beachtung der Schuttströme von Wangerberg) — Basisfläche der Falknisdecke — Talboden aufgeschlossen. (Vgl. Fig. 21, Tafel 1: leklonische Ubersicht der geol. Karte). Kurze Charakterisierung der Serie Eine unregelmässige Wechsellagerung meist ebenflächiger Bänke von Kieselkalk und Mergel'ka.lik, oder dichtem bis körnigem Kalk von 10 — 60 cm Dicke mit ungefähr ebensoviel, aber in der Mäch- tigkeit stärker variierenden Mergelkalik-, Mergel- bis Tonschiefer- lagen stellt die Hauptmasse der Serie dar. Charakterisiert wird diese Folge durch die Einstreuung von einzelnen oder mehreren Sandkalk- oder Feinbrekzienbänken, die sich in Abständen von zehn und mehr Metern folgen. Die Bänke von Kieselkalk, Mergelkalk und dichtem Kalk wit- tern grau, graublau oder schmutziggelb an und sind im frischen Bruch dunkelgraublau. Die gelblich an witternden sohiefrigen Mcr- gelkalke sind im Bruch dunkelgrau. Die Tonschiefer weisen dunkel- grauschwarze Verwitterungsfarben auf und sind im frischen Bruch in der untern Hälfte der Serie dunkelgrauschwarz, in der obern dunkelgrau mit blauviolettem Farbton.. Sind sie sandig, so ähneln sie den helvetischen Wangschiefern. Charakteristisch für die ganze Serie sind die Verwitterungs- profile vieler Abschnitte daraus. Eine Grosszahl der Kalk- und Brekzienbänke ist dadurch ausgezeichnet, dass deren Basis- und Dachpartien leicht aufblättern und zurückwittern, die Bankmitten wulstig herausstehen, was mit unterschiedlicher Tonführung zusam- menhängen dürfte. In frischen Anrissen besitzen dagegen die härte- ren Bänke scharfe Ober- und Unterkanten.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.