— 13 — IL Kraus (1932) besuchte die Aufschlüsse heim Steinbruch Priesen und in der basalen Schuppenzone ider Falknis-Decke am Strässchen Triesen-Lawena und zeichnete ein Detailprofil derselben. Er deutet die klaren stratigraphischen Ergebnisse T r ii m p y ' s um, hall das Tithon mit Calpionellen für pelagischen Turonkalk IImii vergleicht Gesteine der Falknis-Kreide mit Birnwangsohich- len. Nach seiner .Auffassung soll die Kalkseric heim Steinbruch Triesen dem Tithon der Falknis-Decke nicht ähnlich sehen. 0. A m j> f e r e r hat sich in mehreren Publikationen mit dem Rätikon beschäftigt und seinen Erfahrungsschatz auch mit einigen Details aus unserem Untersuchungsgebiet bereichert. Im Jahre 1937 beschreibt und skizziert er das Gebiet von Bargella und die Gegend des Heubühl-Falknis. Er scheidet wie "D. T r ü m p v eine untere, verkehrt liegende Schuppe unter der Hcubiihl-Scholle aus, mit Mu- schelkalk und Partnaehschichteii. Er verbindet dieselben mit den über dem Buntsaudstein liegenden Gliedern einer nach W iiber- liegendcn Falte, mit dem Buntsandstein als Kern und führt dieses Bild als ein Beispiel für den E-W-Schub an. Beitrag zum Flysch problem Der Triesner Flysch - Stratigraphie des Triesner Flysches N o m e n k 1 a l u r u n d A b g r e n z u n g Die unteren J al'iänge von Feldkirch bis Triesen werden von Flyscbinassen aufgebaut. Nach D. T r ü m p y (1916) besteht dieser mächtige Flysc'hsockcl aus einem nördlichen, tektonisch tiefereu und einem ihm bei Vaduz aufgeschobenen höheren Komplex. Der nördlicher gelegene — Vorarlberger Flysch geheissen — stellt eine normale, lückenlose Schichtfolge dar und ist identisch mit R. B la- se r 's Vorarlberger Flysch. Der Triesner Flysch T r ü m p y 's ist in zwei durch den Triesner Bergsturz getrennten Arealen aufgeschlossen, in welchen zwei neu- erdings tektönisch und stratigraphisch 'iinterscheidbare Komplexe auftreten (F. All e m a n n und R. Blas e r, 1950).
        

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