Pionierarbeit geleistet. Die eingehende Beschäftigung mit litholo- gischeu und stratigrapbisehen Belangen führte uns weiterhin dazu, das Problem der Flyschbildung von allgemeinen Gesichtspunkten aus zu betrachten. Für die Untersuchungen im Gebiete der Falknis-Decke diente die Arbeit D. Triimpy's (1916) als ausgezeichnete Grundlage. Auch seine Ausführungen über tektonisch tiefere und höhere Ein- heiten sind heule noch wegleilend für die Erforschung des Rätikon. Wir gestehen gerne ein, dass uns die Arbeit unseres Vorgängers immer wieder mit Bewunderung erfüllte. Für die Bestätigung und Ergänzung seiner Ergebnisse bedurfte es einer minutiösen Aufnahme anhand der neuen topographischen Karte Liechtensteins im Mal.i- slabe 1 : 10*000. sowie eines reichhaltigen Düiinschliffmaterials. Historisches Die Arbeil von D. T r ü in p y erschien im Jahre 1916, verseben mit einer geologischen Karte 1 : 25'000. Sic reicht nach N bis auf die Höhe des Steinbruches südlich Triesen. Was die ältere Litera- tur über das 'untersuchte Gebiet anbetrifft, so verweisen wir auf die Ausführungen dieses Autors. D. T r ii m p y gliedert erstmals richtig die .klastischen Schioht- reiheis im Falknis-Gebiet und erkennt, dass sie einer auch durch den tektonischen Baustil ausgezeichneten Decke angehören, die er Falknis-Decke nennt (Vergleich seiner stratigrapbischen Gliederung und der heutigen siehe Fig. 8). Er unterscheidet drei grosse Schup- pen und mehrere kleine, welche die Falknis-Decke aufbauen. Aus der Zone über den Resten der Sulzfluli-Decke beschreibt er Ge- steine der rhätischen Decke (Aroser-Schuppenzone. Aul.). Unter der oberostalpinen Deckplatte des Hcubühls scheidet er eine zweite, tiefere Schuppe aus. Von der Basis der Falknis-Deckc beschreibt er eine verschleppte Antiklinale zwischen Lawena- und Badto-bel. Die Arbeit von Chr. S c Ii u m a c h c r (1929) beruht auif der Kartieruivg der. nördlichen Fortsetzung des von D. T r ii in p y unter- suchten Gebietes. Er gibt eine allgemeine Übersicht der Tektonik und Stratigraphie des Drei Sehwcstern-Heubühl-Gebietes und des nordöstlichen Fürstentums Liechtenstein. Die Arbeit bringt, mehr denn 10 Jaihre nach dem Erscheinen von T r 
ii m p y 's Resultaten, keine Erweiterung derselben.
        

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