— 48 — Vnd dich die Pündt zu straffen nit vermessen, Die sach were gewesen 'gutt Vnd lebtest in frid vnd mutt Du bist ein anfang deines bruders Vnglückh gross, Des stat sein Haus lär vnd bloss, Die seinen waren den Pündten verwandt, Was woltest der seinen in das Landt, Neüw vnruw vffweokhen, . Denn friden helffen befleckhen, Des bist worden eilendt Vnd allen dinen fründen frönnd Das ist mir leid in threüwen Brandis t)but mich seer rüwen, Gott bewar das Edel Blut, lob hoff Ir soch.werd noch gutt. , P. Kaiser übernimmt nun die letzte Form, überträgt sie-in das Deutecli seiner Zeit und kürzt das Lied: 0 Ludwig von Brandis, wärst du still .gesessen, Als dir wolgeziemt und zugelassen, war. Hättest du der Eidgenossen treuen Rath nicht vergessen Und dich die Bünd' zu strafen nicht vermessen, Die Sache war' .gewesen gut Und lebtest in Freud und Muth. Nun bist worden elend Und all deinen Freunden fremd: Das ist mir leid in Treuen, Brandis thut mich sehr reuen, Gott bewahr' das edle Blut ! Ich hoff die Sach' werde noch gut. Lemnius hält sich nun offenbar an die erste Fassung, die er leicht erweitert bringt (18 Hexameter !) II. 492 ff. Quae te Prantoide furiae Litavice tulerunt ! Sedisses utinam placatus in arce quieta, Imperio fortes conatus subdere Raetos Helvetiosque minis spernes temerarius acres; Dedecus hoc fratri peperisti et nobile-crimen
        

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