— 30 — gleichzeitige, handschriftliche Beschreibung des Schwabenkrieges» nennt. Auch Campell, Rät. Geschichte II, S. 141 spricht von ««Spott- liedern, Schimpf reden, auch unanständigem Gebrülle . . .» 1, 203 ff. Drusi valle modos fecit, cecinitque puidenida Voce super Raetis immitia verba juventus Foetlera deridcns nostra, Helvetiosque recentes, Mugitusque viris turpes ante ostia tollunt. Hic caedes fiunt, et stricto vulnera ferro Ante foras Raeti praestabant e'nse fcroci. Non itl Campestres, non id yetuere Tiroles. Lieder ersannen sich indessen im Drusustale die Jugend, ' Welche sie sang mit greulicher. Stimme und schimpflichen Worten. Höhnend die rätischen Bünde zumal und den Bund mit den Schweizern Stiess sie ein wüstes Gebrüll aus vor den Gemächern der Männer. Rasch entspinnt sich der Kampf, mit gezücketen Schwertern entStürzen Grimmig die Männer den Zimmern und hauen sie blutig zusammen. Feldkirch hindert es nicht, noch hinderten dies die Tiroler. Aber es scheint doch ein offenes Ausbrechen dos Krieges ver- hindert zu sein. Die herbeigerufenen Urner verlassen Chur und wol- len über Sargans nach Hause zurückkehren. Ihr Anführer ist Hein- rich Wollcb. Ein Aufenthalt gibt dem Rudolf von Marmels Gelegen- heit die rätische Urgeschichte zu erzählen. Damit endetder 1. Gesang. .) u n o h e t iz t. z u m K 
r i e g ! Der Anfang des 2. Gesangs, beschreibt die Geiizen Rätiens in alter und neuer Zeit. Die räterfeindliche Juno greift ein (wie ja ähnlich in der Aeneis) und schickt den Charon in die Unterwelt, um die Furien heraufzuholen. Diese werden von der kriegslustigen Göttin unter die Tiroler und Räter geschickt. Hie minitans Juno vanas perterruit umbras. Interea in'felix Füriarum tunba propinquat. His ait hic Juno: Raetae volate per arva, Prantoiilcnque, aliosque in Drusi valle potentes Excite ad bellum, crudeliaque arnia furore. Illae abeunt, saevosque ferunt sub crinibus angues, - Injiciuntque viris. Juno super aethera tendit, Estionumque duces ad Gampi moenia ourrunt,
        

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