- 29 - Ulms ubi parvas fluvius devolvit arenas Estionumque infra inontem proruimpit in imdas Rheni: ubi consiliuin magmis de rebus habebant Legati pariter diversa parte remissi. Marmoridesque fuit Tyrrbeniis niissus ab oris Innumerique viri Raetei Praesidis arvis. (Ich bringe zu den lat. Versen immer die Übertragung des PI. Plattner, ohne imioh natürlich mit allem einverstanden zu erklären !) Kaum sechs Meilen entfernt, abwärts von der rätischen Hauptstadt Liegt ein befestigter Ort, von aHers hiess man ihn Campus Künstlich gebaut vor das Drusustal, das er öffnet und abschliesst Fröhlich gedeihet der Wein an den Hügeln des hacchischen Landes, Allerlei Waren stapelt daselbst der geschäftige Kaufherr, Über den spärlichen Sand wälzt blinkende Wellen die III her Bis zu den Fluten des Rheines, am Eschenerberge vorüber: Allda erwogen gewichtige Dinge verschied'ne Gesandte ! Aus den rätischen Landen war Conradin Manuels gekommen Mit zahlreichem Geleite von Männer», gesendet vom Präses. Schwer verständlich ist, wieso Plattner das: milleque bis decies mit 6 Meilen übersetzt, da es doch offenkundig 20 Meilen heissen sollte, (bis decem anilia wäre allerdings die normale Fassung). Estio- nes wird mit dem Eschnerberg in Beziehung gebracht: mons Estio- num. Campus ist der gewöhnliche Name für Feldkirch, vallis Drusi für den Wallgau. Tyrrheni (Etrusker) sind die Räter. Marmorides (mit grichischer Ableitungssilbe): Marmels. Die. Spottlieder auf die Bündner Immer wieder spielt der Spott in diesem Krieg eine Rolle. Hier wird vom Hohn der Feldkircher Jugend geredet. Kaiser S. 274 spricht von den Spottliedern, die man gegen die Bündner als neue Eidgenossen sang und berichtet, dass man den «ehrlichen Prälaten und bündnerischen Boten mit Muhen und ähnlichen Spöttereien nachlief». Dabei zitiert er wohl die Acta («Des machten die von Veldikiroh und Walgöw ein neüwes gesang und sungen das den Neü- wen Schwitze™ zu Veldtkirch öffentlich das mengen umb sein leben bracht hatt sicherlich mit muhen und Pläggen hoffierten sy iren Geistlichen Ehrlichen Prelaten vnd den Ehrsamen Potten uss den Pündten . . .») Kaiser bezeichnet übrigens seine Quelle,
    

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