— 28 — Abschweifungen, in denen er z. B. die Vorzeit Rätiems, die Geschichte der Eidgenossen und des Bistums Chur erzählt. All idies soll hier unberücksichtigt bleiben. Ich möchte nur einige Stellen bringen, die mit unserem Lande eine Beziehung haben. Gleichzeitig möchte ich auch P.. Kaisers Bericht hinzuziehen und so beide Fassungen im Hin- blick auf die erwähnten Kriegsberichte gegenüberstellen. Natürlich .brauchen wir von Lemnius als Nachahmer und Be- wunderer (der Klassik nicht völlige Originalität zu erwarten. Seine flüssigen Verse verraten seine lateinischen Meister, vor allem Ovid und Vergib Jedenfalls hatte sich Lemnius' durch seine umfangreichen Übertragungen aus dem Griechischen eine staunenswerte Fertigkeit verschafft. Es braucht auch nicht wunderzunehmen, wenn er umfang- reiche Stellen in sein Werk herübergenommen hat (wie z. B. Fr.. Pieth in seiner Bündnergesohichte, Chur, 1945 S. 154 feststellt), — Die vorgefundenen deutschen (oder rätischen) Eigennamen über- nimmt Lemnius in latinisierter Form, übersetzt sie, wenn möglich, auch auf Latein oder bringt einfach ähnlich'klingende Namen aus der 'griechisch-römischen Mythologie und Geschichte. — Das Epos ist in 9 Bücher untePgeteilt, Plattner bringt es infolge grösserer Kür- zungen in der 'deutschen Fassung in 8 Gesängen. Die E i n l.e i t 
    

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