— 146 — Vereinsch ronik A) Jahresbericht In unserem Geschäftsberichte 1954 haben wir eine kurze Über- sicht über die Einteilung des Landesmuseums gegeben, und wir glauben, heuer einige Ergänzungen zu jenein Berichte geben zu sollen. Die urgesclüchtlichen Sammlungen haben durch Anbringung von Bildern über die Ausgrabungen eine schöne Ergänzung erfahren. Die früher in einer Grossvitrine ausgestellten Bronzefiguren von Gutenberg wurden in eine kleinere, freistehende Vitrine übertragen, in der sie sich wesentlich günstiger präsentieren. H. H. Can. Fröm- melt hat der geolog. Abteilung wieder einige schöne Versteinerungen beigefügt. Vom fürstl. Forstamt wurde eine Stcinsammlung aus un- serem Lande dem Museum übergeben, die später ergänzt und neu aufgestellt werden soll. An der Südwand des Museumssaales ist die alte Grabplatte aufgestellt worden, die ab 1608 als Altartisch in der Kapelle Rofenberg diente und mit einer Relicffigur ans dem 15. Jahrhundert versehen ist. Im südlichen Teiledes Museumssaales wurden drei neue Vitrinen aufgestellt, in denen verschiedene Leihgaben ausgestellt werden konn- ten, so von Herrn f. Landesphysikus Dr. Risch eine Apolhekerwage, Schröpf köpfe, alte Gewichtssätze und anderes, ferner von den Her- ren Rheinberger vom Roten Hause in Vaduz Ergänzung von Gegen- ständen des alten liechtensteinischen Militärkoutingentes. Eine Pho- tokopie des Teilungsbriefes von 1342 (Urkunde betreffend die Grün- dung der Grafschaft Vaduz) ist in einer dieser neuen Vitrinen unter- gebracht. Die Originalurkunde liegt im bischöflichen Archiv in Chur. Von Herrn Josef Brendle in Schellenberg wurde unseren Samm- lungen wieder eine grössere Anzahl von Fundgegenständen aus der Umgebung der Burgruine Altschellenberg übergeben, worüber im Jahrbuch noch weiter berichtet wird. Ebenso übergab Herr Rudolf
        

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