— 136 — Dies trifft auch in besonderem Maße für die 'kleinen Raub- tiere zu. Mit Sicherheit ist das Hermelin (Mustela erminea L.) vertreten, vom Z w e r g w i e s e 1 (Mustela minuta Pomel) konnte ein Fell (Sommerkleid) mit Schädel erworben werden, ein rein weisses Stopfpräparat steht in der Sammlung der Vaduzer Schule. Ob und in welchem Umfange das Mauswiesel (Mustela nivalis L.) daneben vertreten ist, bedarf noch der Klärung. Die Frage der art- lichen Trennung dieser beiden Formen verspricht übrigens gerade in einem Alpengebiet wie Liechtenstein besonders aufschlussreiohe Erkenntnisse. Und so mag denn der Niederschlag dieser ersten, bescheidenen Sichtung der Kleinsäugerfauna des Fürstentums neben dem Dank in die Hoffnung ausklingen, die mammologische Forschung in die- sem in vieler Hinsieht interessanten Alpenlande in nicht allzuferner Zeit fortsetzen zu dürfen. Literatur 1. Baumann F.. Die freilebenden Säugetiere der Schweiz. Bern. 1949 2. von Burg G., Die Rötelmaus in der Schweiz. Pailasia 1. Heft 2. 1923 3. Feiten Heinz. Untersuchungen zur Ökologie und Morphologie der Wald- maus und der Gelbhalsmaus im Rhein-Main-Gebiet. Bonn. Zool. Beitr. Heft 3 — 4. 1952 4. Frank Fritz, Zur Entstehung iihernormaier Popiilationsdichten im Massen- wechsel der Feldmaus. Zool. Jahrb. Abt. Syst. Jena. 1953 5. Kahmann Hermann, Beiträge zur Kenntnis der Säugetierfauna in Bayern. Sonderdruck aus dem 5. Bericht der Naturforschenden Gesellschaft Augsburg. Augsburg 1952. 6. Langenstein-Issel Brigitte. Biologische und ökologische Untersuchungen über die Kiuzohrmaus. Pflanzenbau und Pflanzenschutz I, 4. 1950 7. Miller G.. Cataloguc of the Manimals of Western Europe. London 1912 8. Mohr E., Die freilebenden Nagetiere Deutschlands. Jena 1938 9. Dieselbe, Zur Keniiiiiis der Schneemaus. Zeitschrift f. Säugetierkunde. 1Y. 4 — 6. Berlin 1929
        

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