— 127 — und Tagesquartiere in den Bodenräumen Jiezw. dem Keller zweier alter Wohnhäuser ermittelt. Vier Tiere konnten erbeutet werden, während im Höchstfalle etwa die fünffache Zahl in einem Gebäude (dem Rheinberger-Haus) festgestellt wurde. Die Zahlen schwankten aber, wahrscheinlich durch das sehr wechselhafte Wetter bedingt, ganz erheblich, ebenso schienen die einzelnen Verstecke, in denen die Tiere oft dicht gedrängt hingen, je nach Wetterlage, dem Grad der vorangegangenen Störung und vielleicht noch aus anderen Grün- den, in wechselnder Stärke aufgesucht zu werden. Die Maße der vier gesammelten Stücke gibt wieder folgende Zusammenstellung: Geschlecht K-j-R Schw. Unterarm Spannweite Gewicht Bemerkungen 9 40 23 38 
22 6g d> 
40 
25 
37 21 6g d1 
38 
24 36 
19,2 5 g 9 42 25 
38 22 7 g 
1 Embryo, knapp V2 d. Gesamtentwicklung Damit liegt diese Vaduzer Population noch unterhalb der Schweizer Exemplare aus der Umgebung von Genf, die Miller anführt, und die schon das Kleinste innerhalb dessen tiarsteilen, das dieser Autor aus allen Teilen Mitteleuropas zusammenbringt. Von den Nagern seien hier der Schneehase (Lepus timidus varronis Miller) und das Alpen murmeltier (Marmota m. marmota L.) nur kurz erwähnt, da sie in den Hochlagen des öfteren beobachtet aber nicht erlegt oder eingehender studiert wurden. Das gleiche gilt für das Eichhörnchen (Scinrus vul- garis fuscoater Altum). Die Familie der S c h 1 ä f e r ist mit Sicherheit durch alle drei zu erwartenden Arten, den Siebenschläfer, den Gartenschläfer und die Haselmaus vertreten, während die interessante Frage nach dem evtl. Vorkommen des Tiroler Baumschläfers (Dryomys nitedula intermedius Nehring) leider nicht beantwortet werden konnte. Sicher belegt wurde in der Berichfcszeit nur der Gartenschläfer (Eliomys qu. quercinus L.) und 'zwar, wie oben schon erwähnt, durch die Schwänze von einem erwachsenen und einem jüngeren Stück, die beide im September 1952 in einer Jagdhütte in Silum erbeutet worden waren. Es bestätigte sich damit aufs neue die Beobachtung, wonach der Gartenschläfer auch reine Nadelholzbestände bewohnt, da er ja weniger als die anderen Bilche auf pflanzliche Kost allein
        

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