— 125 — Die W a s s e r s p i t z m a u s (Ncoinys f. fodiens Pennant) be- stätigte auch in Liechtenstein die Erfahrung, dass sie in zusagender Umgebung durchaus nicht selten ist, und an solchen Plätzen auch eine relativ grosse Dichte aufweist, die wohl von allen einheimischen Spitzmausarten nur noch gelegentlich von der Waldspitzmaus über- troffen wird. Alle fünf Tiere wurden in einem, nur etwa 500 m langen Abschnitt des gleichen Baches hinter dem zweiten Rhein- damm-, etwa vom Anfang des Sportplatzes bis hinter die Strasse Vaduz-Sevelen erbeutet, und zwar unmittelbar am Rande des Was- sers oder auf schwimmenden Pflanzenteilen etc. Einzelheiten dieser fünf cf gibt die nachfolgende Tabelle. Geschlecht K+R Schw. Hf. 
Gewicht Bemerkungen 77 69 19 15 g c?-82 
55 19 15 g d 
78 61 
18 20 g Haarwechselpigment 0 79 
0 61,6 
0 18,7 68 
47 15 
14 g C? juv. 
65 45 
14 13 g 
Haarwechselpigment Aus ihr wird ersichtlich, dass d 
ic beiden jungen Tiere also schon im Mai 
84% der 
Kopf-Rum pf-Länge und 80% des Gewichtes der alten CT erreicht hatten. Im übrigen reihen sich beim Vergleich auch hier die Maße zwischen die aus Bayern und aus der Schweiz stam- menden Serien. Die Differenzen sind jedoch gering, wie ja diese Art überhaupt im ganzen mitteleuropäischen Raum kaum Tendenzen zur Rassenbildung zeigt. Leider gelang es nicht, die in den höheren Lagen erwartete M i t t e 1 s p i t z m a u s (Neomys milleri Mottaz) zu erbeuten, ob- wohl mit ihrem Vorkommen nach den jüngsten Erfahrungen in Bayern auch in Liechtenstein durchaus zu rechnen ist. Dagegen ist — als letzte Vertreterin der rotzähnigen Spitzmäuse—die Zwerg- s pitzmaus (Sorex m. minutus L.) bereits vor einiger Zeit im Winter in einem Gebäude (Gaflei) gefangen worden. Der Balg konnte in der Sammlung des Vaduzer Heimatmuseums bestimmt werden. Von den weisszähnigen oder Wimperspitzmäusen wurden nur zwei Arten nachgewiesen. Die Hausspitzraa u s (Crocidura r.
        

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