Rund 70 Tiere wurden mit Fallen erbeutet: die durchschnittlich.:' Tagesstrecke'betrug, wenn man von dem durch besondere Umstände am Sareiser Jocih bedingten Ausfall absieht, 
etwa 4,4 Tiere pro Nacht, oder 
auf 100 Fallen 
umgerechnet 8,4 Tiere, wobei aber na- türlich sehr starke Schwankungen je nach Biotop und Witterung festzustellen waren. Die beste Tag esst recke 
von 10 Tieren 
mit 56 Fallen erbrachte eigenartigerweise 
der 16. Mai bei Silum, der aller- dings, auch durch warmes, sonniges Hochdruckwetter ausgezeichnet war. Etwa gleichwertig war 
der 20. Mai, 
der 9 Tiere in den Wäld- chen und Gebüschstreifen, sowie am Bachufer im Dreieck Vaduz- Sportplatz-Rheinbrüoke (nach Sevelen) erbrachte. Es schliossen sich, wie zu erwarten war, die Mittelgebirgszone um das Schloss, der Au- waldstreifen an der Schaaner Rheinbrücke, sowie weiter das ganze Gebiet in Rheinnähe an, während die Ruggeller Torfwiesen überra- schenderweise nur zwei Waldspitzmäuse und überhauptkeinen Nager trotz günstigen Wetters erbrachten. Vermutlich wird diesdamit zusam-' menhängen, dass dieser eintönige, hocbinoorartige Lebensraum ohne Busch- und Baumbestand an sich artenarm ist, und 
ausser 2 — 3 Spit'zmausvertretern nur 'die Feld- und, in nassen Lagen evtl. die Erdmaus beherbergen dürfte, die ja zyklischen dVIassenverniehrungen unterworfen sind und 
anscheinend 1953 gerade ein Jahr des zahlen- mässigen Tiefstandes erlebten. Insgesamt wurden folgende Arten erbeutet und gebalgl: Alpenspitzmaus (Sorex alpinus) 
3 ' Tiere Waldspitzmaus (Sorex araneus) 
5 « Wasserspitzmiaus (Neomys fo'diens) 
5 « Hausspitzmaus (Crocidura russula) 
:L « Feldspit'zmaius (Crocidura leucodon) 
3 '« Kl. Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros 
4 « Rötelnuaus (Clethrionomys glarcolus) 
11 « Schermaus (Arvicola ischernian) 
3 « Schneemaus (Microtus nivalis) 
1 « Feldmaus (Microtus arvalis) 
2 « Erdmaus (Microtus agrestis) 
1 « Untergrundmaus (Pitymys subterraneus) 
3 « Gelbhalsrnaus (Apodemus flavicollis) 
3 « Waldmaus (Apoileimis sylvaticus) 
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