— 41 — 1. o r ii i 1 Ii i s (1952, Gritsch, 1954 in mehreren Exemplaren: über Gapfahl. Murr: Ruggell). Die Blüten sind reinweiss (Sk. 28a zeigt die Form der Blüte), der Fruchtknoten ist hellgrün, der Sporn lang, glasliell. Die Deck- blätter sind länger als der Fruchtknoten, weissgrün mit grüner Mittellinie. Andere Exemplare haben rotberänderte und rot überlaufene Deck- blätter und Fruchtknoten, die Blüte ist ebenfalls rein weiss, die Lippe ist länger als breit, der Mittellappen ziemlich lang. (Sk. 28b) 2. Die Wohlriechende Höswurz (Gymnadenia odoratissimal Die wohlriechende Höswurz ist im allgemeinen kleiner und zar- ter als die erste Art: die Blätter sind schmaler, der Sporn ist be- deutend kürzer (er erreicht etwa die Länge des Fruchtknotens), die Lippe ist länger, besonders 'der Mittellappen. Sie duftet ähnlich wie Nigritella. Die Standorte sind ähnlich der G. conopea, sie ist aber seltener und findet sich im Tal z. B. zwischen Vaduz-Mühleholz, im Schwab- briinnen-Ried und recht häufig auf den Bergen. Die Farbe ist auch ähnlich wie bei G. conopea, im allgemeinen aber eher blasser. An Variationen fand ich hier: 1. Ueber Mühleholz (Mitte Juni) einige Exemplare (unter G. cono- pea) mit dicht gedrängten kleinen Blüten in einer schmal-walz- lichen Aehre. Die Blüten waren aussen lila überlaufen, innen fast weiss, der Sporn lila, nicht so lang wie der Fruchtknoten und abwärts gerichtet. Der Duft war ähnlich wie bei Nigritella. Sk. 29a zeigt die Blütenform. 2. Aehnliche Formen finden sich auch auf Gapfahl, Malbun-Sareis, Lawena usw. (Sk. 29b) Die Knospen sind aber bisweilen tief purpurrot, auch die Blütenblätter aussen, ebenso der gedrehte Fruchtknoten und der Sporn (der über halb so lang wie der Fruchtknoten ist). Die Lippe ist weiss. In der Färbung gibt es Uebergänge. 3. Schwefelgelbe Form, (Gapfahl). Die Blüte ist in ihrem Bau gleich, aber sie ist schwefelgelb, leicht rosa überlaufen (ebenso der gedrehte Fruchtknoten).
        

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