- 35 - Blatt des Alpenlattich, der sich oft in der Nähe findet. Sonst finden sich noch als Be- gleiter: Korallenwurz und Rippenfarn. Die Pflanzen werden etwa 15 -—- 20 ctn hoch, haben einen etwas kantigen und rilligen Stengel. Die Blütentrauben (es sind kurze Stielchen vorhanden) haben winzige Trag- blätter. Die Lippe ist tief geteilt und spitz- Sk. 23. Listera ovata und gegabelt (Sk. 23b) die inneren Blütenblätter Listera cordata sind purpur, die äusseren sind grün. Der Blütenformen Fruchtknoten ist dick. Die Epipactis-Arten Gemeinsam haben die spätblühenden Epipactisarten einen reich- beblätterten Stengel (mit Ausnahme der Art: microphylla), eine ver- längerte, ziemlich lockere Blütentraube und den Bau der Blüten: Die 5 Perigonblätter sind ziemlich gleich gestaltet, die Lippe hat keinen Sporn und ist zweigliedrig: das untere Glied (Hypochil) ist schlüsseiförmig vertieft, das vordere Glied ist herzförmig bis drei- eckig, an der Spitze meist gekrümmt. (Vergl. Sk. 1). 1. Die Weisse Sumpfwurz (Epipactis palustris) Sehr häufig im Ried, aber auch auf und an Dämmen (massen- haft z. B. am Binnendamm unter der Brücke von Bendern) und trockeneren Stellen, wie z. B. am Rande des Fussballplatzes Vaduz findet sich diese schöne Art. Der Blütenstand ist fast einseitswendig, die grossen Blüten hängen. Die äusseren Blütenblätter sind braun- grün und oft rot umrandet. Die inneren Perigonblätter sind wei«6 auf rötlichem Grunde. Das Epichil ist deutlich durch einen tiefen Einschnitt vom Hypochil getrennt, ist weiss mit roten Adern. Der Fruchtknoten ist nicht gedreht, dafür aber der etwa gleich lange Blütenstiel. (Sk. 1 zeigt die vergrösserte Blüte der Epipactis palustris)
        

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