— 31 — in Menge und üppig am Waldrand ob Hub, Plankner Alpe, Elltal am Fläscherberg». Diese Art ist in ihrem ganzen Bau wenigerschlank und zierlich, der Sporn ist kürzer, die Blüten sind mehr grün, und duften nicht so stark. Zwischen beiden Formen gibt ^fe. es Bastarde, daran erkenntlich, dase z. B. der Sporn länger ist als bei Piatanthera chlorantha, aber kür- zer als bei PI. bifolia. 3. Das Bleiche Waldvögelein (Cephalanthera alba) In den Buchen- und Misch- wäldern bis gegen 1000 in findet man im Mai diese gelblich-weisse Blume, nirgends in grosser Zahl zusammen, aber doch recht ver- breitet. Besonders stattliche Exem- plare fand ich etwas oberhalb der Strasse Schloss-Triesenberg in der Nähe des Fürst Johann-Denkmals. Murr hält das Waldvögelein für «sehr verbreitet bis ins Elltal am Fläscherberg und gegen Lawena». Die Blätter sind breit eiförmig (bisweilen sogar das unterste Stütz- blatt, wie Sk. 18 zeigt) und sehr zäh, dass sie auch noch am Stengel Sk. 18. Cephal. alba. Fruchtstand, August bleiben, wenn die Pflanze ihregros- sen, aufrechten Früchte angesetzt hat, auch wenn sie schon längst vertrocknet und die Samen verstreut sind. Die Blüten sind gross und bilden, wie die beiden anderen Arten spitze Vogelköpfchen. 4. Das Rote Waldvögelein (Cephalanthera rubra) Wohl der schönste Schmuck des schattigen Waldes ist die rosa- farbene Art der Waldvögelein. Es erscheint ziemlich später als die
        

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