— 27 — Die Saprbpityten des Waldes Eigenartig, wirken immer im dankten Wald die blattgrünlosen Fäulnisbewohner, die mit Pilzen in engster Gemeinschaft leben nndi völlig auf sie angewiesen sindL Sie stehen in ihren Lebensgewohnhei- ten den ausländischen Baumhe- wohnern anter den Orchideen wohl am nächsten. Alle sind mehr oder weniger dem unterirdischen Leben angepasst and blühen: man- cherorts nicht regelmässig Jahr für Jahr. 1. Das 
Ohnblatt (Epipogum aphyltum) Es ist völlig mykotroph (auf Pilzverdauung angewiesen)und gilt als recht seltene Orchidee. Man nimmt an, dass die Pflanze nur in besonders warmen, gewittrigen Sommern zur Blüte kommt. Aber ich fand sie gerade im ausnehmend schlechten Sommer 1954 nicht einmal so selten im Schlosswald Vaduz. (In der 2. Julihälfte). An einer Stelle z. B. stand ein ganzes Sk. 14. Epipogum Trüppchen zusammen, sonst steht sie meist vereinzelt, oft auch zu zweit. Murr gibt als Fundstellen Triesen-Lawena an, Lienert den Maurerberg, (Herbarium). Die Pflanze' erregte schon immer wegen ihres eigenartigen Aus- sehens Bewunderung. Auf korallenartiger Grundachse erhebt sich ein fast gl'asheH'ec,, blättloser (Name !) Blütenstiet, der oben etwas purparrot anläuft. Au dünnen Stielchen hängen mehrere grosse Blüten verkehrt,, d. h. der rosarote Sporn und die weisse, rosa-ge-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.