24 - Hin! Mehlprimel, auch in höheren Lagen, z. B. im Malbuii, Murr :j.il>t das Mattlerjoch an (1800 in). Die Farbe wechselt vom helleren zum dunkleren Purpur. Ein Exemplar aus dem Malbun z. B. (Mitte Juli) hatte schöne dunkelpurpurne Blüten mit recht breiter Lippe. (Sk. 10). Die Blätter waren sehr breit (4,5 cm), trugen oberseits braune Flecken. Die Tragblätter waren länger oder mindestens so hing wie die Blüten. Der Sporn mass etwa-Vs des Fruchtknotens, war abwärts gerichtet und seitwärts etwas eingedrückt. 9. Das Gefleckte Knabenkraut (Orchis maculata) Sozusagen überall, auf trockenem und nassem, kalkreichem und kalkarmem Boden, in Wäldern (z. B. sehr häufig im trockenen Kie- fernwald zwischen Schaan-Vaduz längs des Fürstenweges) an Wald- rändern, ganz häufig auch auf den Alpenwiesen blüht spät das Ge- fleckte Knabenkraut. Charakteristisch ist die schlanke Haltung des locker beblätterten Stengels. Die Blätter sind oben mehr oder we- niger übersät mit grossen, braunen bis violett-schwarzen Flecken. Die Biiteiifarbc variiert zwischen blassem Purpur (nach meiner Beobachtung oft an trockenen Stellen) bis zum satten Violett-Pur- ;>iir. Ein besonders dunkles Exemplar, dunkel in der Blüte und be- sonders prachtvoll durch die schwarzvioletten, zahlreichen Tupfen auf den Blättern, fand ich in ganz nassem Ried. Die Lippe ist deul- lich geteilt und trägt purpur-violette Punkt- und Strichzeichnung. 'Sk. 11). Die. Form der Lippen ist äusserst variabel, anscheinend sind ••Trocken.-.IOiuien freglicdertcr als «Nass^formen. 
Sk. 10. Orohis latifolia. Lippenformen. Nat. Grosse J. 2 Exemplare aus Malbun. H, 5 Nendeln, 4 1 Viesen Sk. 11. Orchis maculata, Lippenformen. Nat. Grösse
        

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