— 22 — bestrahlte Hänge. Fei ans blüht es; z. B:. über dem, Staurweiher unter den» Wildisohloss. Am 3.. V- 1954 z. B. fand ich dort etwa 10 blühende Exemplare ((die Stelle ist jetzt zum Teil! mit Geröll überdeckt). Sonst blüht es noch im dichten Buchenwald! über dem Schloss,, und höher auf dem Wamgerberg, über P'rovatseheng, (Erlengehölz an der Rufe), Lavad'ina. Murr gibt für Liechtenstein keinen Fundort an. M. Keller erwähnt es. Die Blüte; ist rein gelb, der Sporn geht nach oben, die Stützblätter sind lang,, weiss-grüra mit grünem Nerv, 2 äussere BlütenhülIMätter abstehend,, die anderen neigen zusammen. Die Lippe ist breit und dreigeteilt, der mittlere Lappen ist "in der Mitte eingekerbt. 5. Das Männliche Knabenkraut (Orchis mascula) Sehr veränderlich ist das purpurrote, männliche Knabenkraut. Es 'blüht geradezu massenhaft auf Wiesen und Triften, etwa wie Orchis: morio, nur noch häuf iger,,auch noch in höheren Lagen: Ma- sesoha, Silnm, usw. Bisweilen geht es auch etwas tiefer in den Wald,, wie z. B'. im Schwefel, am Waldrand über dem Meierhof. Dieses Knabenkraut ist schlanker als Orchis morio, und weni- ger schlank als maculata. Die Blätter sind oft gefleckt, der Stengel purpur überlaufen. Auch hier variiert die Lippe sehr, Skizze 8 bringt einige Formen. Von Orchis masoula gibt es Variationen. I, Sk. 8. OrchiB mascula, Lippenformen. Nat. Grösse. Lienert hat im Herbarium (im Forstamt) eine Orchis spe- c i o s a , (var. der mascula): Besondere Merkmale: Rosenrote Farbe, Lippe mit stark verlängertem Mittellappen. 1. albiflora: Zwischen Triesen und Balzers fanden wir gegen Ende Mai 1954 diese rein weisse Form. Das Exemplar war recht klein (15 cm hoch) und wenigblütig. Die Lippe war stark konvex, weiss, in der Mitte etwas gelb und ohne Zeichnung. Der Staubbeutel war hellgelb, der Sporn leicht aufwärts gebogen, hin- ten etwas aufgeblasen. (Murr erwähnt ab Fundstelle Ruggell).
        

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