— 18 — 2. Die Hummel Ophrys fuciflora) Auf sonnigen Hügeln, auf Dämmen, auf Heidewiesen, am Wald- rand erscheint die grossblumige Hummelragwurz (hier «Totenkopf» genannt). Sie findet sich truppweise auf dem Rheindamm (bei Vaduz z. B. zählten wir 1954 etwa 60 — 80 Stück nahe beieinander), in Schaan, Balzers (R'heindamm-Waldrand), Murr gibt an Nendeln- Schaan, einzelne Exemplare im Ried bei Bendern und Ruggell. Sk. 3. Blüten^der «Hummel' Diese Art zeigt gedrungenen Wuchs, die Blüte ist breit, ähnlich dem Körper der Hummel, sonst aber recht variabel. Recht inte- ressant ist die Beobachtung der Lippenornamente, die Skizze zeigt einige Muster. Allem Anschein nach sind sie rein willkürlich und können wohl kaum zur Heraushebung \on Spielarten dienen. (Sk. 3) Von einem besonders schönen Exemplar (Rheindamm Vaduz., Mai 1954) notierte ich mir folgende Masse: Blütenähre 12 cm lang, Einzelblüte 2,5 cm lang, Lippe 1,5 cm breit. Die 3 äusseren Blüten- blätter leicht rosa mit grünen Mittelstreifen, die zwei inneren etwa gleiche Farbe. (Bei anderen Exemplaren sind sie schön bellrot). Die Lippe ist stark konvex und hat meist zwei Hohlzähne.
        

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