- 134 — Bendern nach Schaan — also vor vielen, vielen Jahrzehnten — der Verbindungsweg mit Schaan von der alten «Platte», heutiges Gast- haus zum Adler, östlich der Kirche über diese Schwibbogenbrücke verlaufen sei. Bei den grossen Drainagearbeiten des vergangenen Jahrzehntes wären noch Überreste dieser alten Verbindung mit dem Oberland zum Vorschein gekommen, unter anderem auch eine weitere versunkene Bogenbrüoke. Damit ist das Problem eigentlich gelöst. Gleich wie auch an- derswo wurde in Bendern nicht Schwibbogen gesagt, sondern man begnügte sich mit einem b und damit war das Wort «Schwibogen» schon geschaffen. Die Bedeutung 'dieser alten Schwibbogenbrücke sring durch den Bau der jetzigen Strasse stark zurück. Man beachtete das schöne, alte Bauwerk kaum mehr und so war der Weg zum «Schweinbogen» in einer Zeit, in der man auch alle Ortsbezeich- nungen «verdeutschte» gegeben. Übrigens haben wir im Unterland noch ein recht schönes und gut erhaltenes Exemplar einer solchen Sohwibbogenbrücke, es ist das die Brücke über -den älten Grenzgraben unten in den Bangser Wiesen (Gemeinde Ruggell). Hier war früher und vor allem zu Zei- ten des Zollvertrages mit Österreich ein •ziemlich reger Verkehr. Heute noch erinnert eine österreichische Grenztafel (auf liechten- steinischem Boden !) an diese längst vergangene Zeit. Der unkorri- gierte, mit Schilf bewachsene Wasserlauf, diese schön geschweifte, mit typischen Geländermauern versehene Schwibbogenbrücke und die historisch recht interessante Grenztafel bilden zusammen ein schutzwürdiges Idyll in dieser leicht mit Birken bestandenen ein- samen Rietlandschaft. Alexander Frick
        

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