— 116 — Katalog S. 3, Nr. 30, 44, 29 und 45 Jb L 1904, S. 239 Jb L 1909, S. 9, Figur I — III Menghin 1937, S. 25 Frömmelt A., Jb L 1941, S. 81 — 88 (mit genauer Fundort- skizze und Abb.) Jb SGU 32, 1941, S. 79 — 84. 6. Gamprin Grabfund ? Latenezeit, ältester Abschnitt Gefunden um 1880 am südlichen Abschluss der Felswand unter dem Christbühl, in einer Hangschuttlia.de am Felsen, in der Nähe des ersten Hauses von Gamprin. Wahrscheinlich bei Steinbruch- arbeiten von der Höhe des Christbiihls über die Felswand auf den rezenten Fundort gefallen. Erworben von Antiquar Sag- meister Bregenz 1883. Ftindortangahc verbürgt durch Aussagen von Augenzeugen. Zwei Sanguisugafibeln mit Fußschieber (Molinazzotypus) (Tafel 3, Abb. 1, 2) aus Bronze, Bügel massiv gegossen, knieförmig nach aussen gebogen. Die grössere Fibel ist aus einem Stück gegossen, Länge 10.3 cm, 76.5 g mit dünnerem Bügel und geringerer Spannweite, aber längerem Fuss [581), als die kleinere Form mit Länge 9.3 cm, 77.5 g [582]. Von der In- nenseite des Bügels strahlen senkrecht zur Achse in Abständen von ca. 1 mm lineare Verzierungen aus, jetzt stark abgeschliffen, Nadeln verloren, die Verbindungsstellen mit den Bügeln sind durch Reste des Drahtes, durch Nieten und Plättchen sichtbar. Armreif (Tafel 3, Abb. 12) aus dünnem Brqnzeblech, ur- sprünglich konnten die aufgeklafften Endstücke 4.5 mm inein- ander geschoben werden. Die Naht liegt an der Innenseite. Die Aussenfläche ist mit je vier in eine Raute gestellte Würfelaugen zweimal verziert. Innere Weite 5.4 cm, Reifdicke 1.1 cm, Quer- schnitt oval, vor den Endungen auf 1.2 cm erweitert, 20.5 g. [583] Spiralscheihe (Tafel 3, Abb. 5) aus Bronze, bestehend aus 15 Windungen eines vierkantigen Drahtes, der sich gegen den
        

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