— 219 — und H. H. Canonicus Frömmelt geleistet, denen hiefür auch an dieser Stelle der verbindlichste Dank ausgesprochen sei. Dem hohen Landtag und der fürstlichen Regierung, insbesondere deren Chef Herrn Frick, gebührt für die Bereitstellung der Mittel für die Schaffung des Landesmuseums der Dank des ganzen Landes. Aber auch dem Verwaltungsrat der Sparkasse sei für sein Entgegenkom- men bestens gedankt. Bei der Beschaffung der Einrichtung hat auch Herr Architekt Rheinberger dankenswert mitgearbeitet. Eine neue Bereicherung unserer urgeschichtlichen Sammlungen brachte eine schon vor etlichen Iahren in Aussicht genommene Gra- bung auf dem Malanser am Eschnerberg im Juli und August wäb^ rend dreier Wochen von Oberlehrer David Beck. > Die Gemeinde Eschen gab zu dieser Grabung in verdankens- werter Weise ihre Einwilligung, und Waldausseher Fehr war bei den Vorbereitungen in jeder Weise behilflich. Vorgängig der Grabung erstellte unser Mitglied Forst-Inge- nieur Leo Lienert eine topographische Aufnahme des Gebietes vom Malanser, einschließlich des Schneller, als Unterlage für die Plan- aufnahmen. Die Erabungspläne wurden wieder, wie auf dem Schneller, von Lehrer Max Müller aus Winterthur aufgenommen. Herr Müller war während der ganzen Grabung auf dem Malanser tätig und arbeitete auch die Pläne zur Veröffentlichung im Erabungs- bericht für das Jahrbuch aus. Von Alt-Waldhirt Rudolf Hasler, Gamprin wurden wieder eine Anzahl römischer Münzen und andere Fundgegenstände aus dem Gebiet des Lutzengütle an den Verein übergeben. Unser Mitglied Josef Brendle in Schellenberg lieferte zu ver- schiedenen Malen Keramikfunde und Feuersteinwerkzeuge ab, die er im Gebiete der Burg Altschellenberg gefunden hatte und die offenbar beim Bau der Burg über den Abhang des Burgfelsens hinuntergeworfen wurden. Die Funde zeigen, daß auch dort schön ,-ur Jungsteinzeit eine Siedlung bestand, die aber allem Anscheine nach auch in späteren urgeschichtlichen Perioden und bis zur Römer- zeit fortbestand.
        

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