— 198 — Feld 4 Feld 4 von in 
2 — in 4,5 zeigte die gleichen Verhältnisse wie der anschliessende Teil von Feld 1. Der schwarze Sack keilte hier aus und die Keramik ist die gleiche, hauptsächlich verziertes Laugen- Schnitt 11 und Profil 2 Um die Verhältnisse auf dem westlichen Teil des Majanser zu klären, wurde schliesslich noch Schnitt 11 gegraben. Das' Gelände neigt sich hier allmählich hangabwärts. Plan IV zeigt das aufgenom- mene Profil und Abb. 5 ist eine Aufnahme des Schnittes gegen das Platzinnere zu. Von m 0 bis m 5,80 lag in ca 70 cm Tiefe eine Steinlage, und darin und darunter eine tiefschwarze Kulturschicht.. Im weiteren Teil hangabwärts fanden wir viele grössere Steine, die den Eindruök einer nach abwärts verstürzten Mauer machten. Die Kulturschicht setzte sich aber auch noch unter den Steinen nach aussen fort. An Funden kommen aus diesem Schnitt, aus der schwarzen Schicht, ziemlich viele Scherben und auch Tierknochen. In diesem Teil des Platzes müssten also wahrscheinlich doch Hausstellen fest- zustellen ein. Die Keramik aus Schnitt 11 ist allem Anschein früh- oder mittelbronzezeitlich. Die Funde a) Keramik Ein grosser Teil der Keramikfunde gehört der Melauuer-Kul- tur an. Sie hat wohl am meisten Ähnlichkeit mit der Art, wie sie von Laugen und anderen Fundstellen im Südtirol, seit einigen Jah- ren auch besonders von der hochgelegenen Fundstelle vom Schiern, bekannt ist.1 Wenn wir 'beim Grabungsbericht vom Schneller (Jahrb. 1951) gewisse Paralellen zum Schiern in bezug auf den Fundplatz (massenhaftes Vorkommen von verbrannten Tierknochen) hinweisen konnten, so können wir es nun beim Malanser inbezug auf die Ke- ramikfunde tun. In mancher Hinsicht haben sie nämlich sehr viel 1 Vergl. Adrian Egger, Prähistorische und römische Siedlungen im Rienz- und Ei- sacktal, ferner Piero Leonardi, Le stazioni deU'Etä del Ferro sullo Sciliar (m 2500 s. m.) nelle Dolomiti.
        

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