— 197 — auch von Lutzeiigütle kennen. Dabei waren aber auch Stücke, die nicht die für Melaun charakteristischen Verzierungen trugen und de- ren Randprofile für die Urnenfelderzeit charakteristisch sind(Innen- kantung des Randes, abgestrichener Rand). In dem hangabwärts liegenden, also im südwestlichen Teil des Feldes, fehlte die verzierte «Laugener»-Keramik fast ganz. Feld 2 ' Das Feld 2 umfasst die schon genannten drei, treppenartig hinter- einander liegenden Kulturschichten. Wie dort, besonders in den beiden oberen Teilen, die Steine in der Kulturschicht wirr und un- regelmässig lagen, zeigt Abb. 3. Im nordöstlichen Teil von Feld 2 fehlte die Melauner-Keramik gänzlich. Hier fanden wir zwischen den Steinen hauptsächlich Scheriben von der Art, wie wir sie aus der tiefen Schicht vom Schneller kennen, also Keramik der älteren Urnenfelderkultur. In der oberen Schicht, über den Steinen, fehlten aber auch die späten Graphitton-Scherben mit Kammstrioh nicht. Die tiefe Grube zwischen m 19 und m 20 lieferte neben einer Anzahl Scherben der Urnenfelderkultur, auch etwas Tierknochen. Auch hier scheint es sich um eine Abfallgrube zu handeln. Der südwestliche Teil von Feld 2 umfasste auch noch die schwarze Kulturschicht zwischen m 24 und m 26. Hier lagen kleine, plattige Steine, wie sie sich auch noch im anstossenden Schnitt 7, sowie in den Schnitten 10 und 11 fanden. (Vergl. Abb. 4). Über und zwi- schen diesen Steinen fanden wir wieder eine ganze Anzahl schöner verzierter Melauner-Scherben. Unter der Steinlage fehlte das gekan- tete Randprofil. Was wir dort an Keramik fanden, macht einen älteren Eindruck und dürfte wohl der frühen und mittleren Bronze- zeit angehören. Feld 3 In Feld 3 war ebenfalls eine plattige Steinlage vorhanden. Da- rüber und darunter Lagen Kulturschichten. Die obere lieferte noch etwas Melauner-Ware, die tiefere Keramik der älteren Art. Der Felsgrund lag hier teilweise sehr hoch (Vergl. Abb. 6) und die Kul- turschic'ht keilte gegen Nordost allmählich aus.
        

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