— 181 — Ton zwei Liechtenstein-Karten in Schweizer Archiven und einer alten Rhelnmarke von Alexander Frick I. Das 1910er Jahrbuch unseres Vereins enthält eine Abhandlung von P. Jos. Fischer, S. J., Feldkirch, über die älteste Karte des Fürstentums Liechtenstein, das ist die Karte die Joh. Jak. Heber, Ingenieur,und Geometer von Lindau im Ja'hre 1721 im Auftrage unseres Fürsten angefertigt hat. Zum Schlüsse seines Aufsatzes kommt Pater Fischer mit folgenden Sätzen dann auch auf die zweit- älteste?SpeziaIkarte unseres Landes zu sprechen: «Für die westliche Hälfte Liechtensteins, also für das Ge-hiet des Schellen'bergis und die Rheinehene ist übrigens noch wichtiger die 133,5' x 43,8 cm grosse handschriftliche Karte, -welche der Obristlieutnant Kolleffel 1756 entwarf und die vom Verfasser jüngst in der Stadtbibliothek von Zürich aufgefunden wurde. Ihr Titel lautet: «Spezialcharte von dem inneren Theil des Reichs Fürstenthums Lichtenstein nebst Anzeigung dessen Landes Beschaf- fenheit auf gnaedigsten Befehl des regierenden Fürsten Joseph Wenzel von und zu Lichtenstein, aufgenommen und verfertigt vom 28tcn Octobris (bis ultimo Deeemibris Anno 1756 durch Kolleffel, Obristlieutnant.» Soweit die Ausführungen Pater Fischers. Im Jahre 1950 verfasste Dr. Erwin Poeschel im Auftrag der fürstlichen Regierung das Werk «Die Kunstden'kmäler des Fürsten- tums Liechtenstein». Dr. Poeschel kommt in seinen Ausführungen naturgemäss auch auf die alten Landkarten zu sprechen und schreibt auf Seite 24 über die KoIIeffel-Karte wörtlich: «Eine um 1910 in ~ der Stadtbilbliot'hek Zürich von P. Fischer entdeckte ««Spezial- charte von dem inneren Theil des Reichs Fürstenthums Liechten- stein»» konnte trotz eingehenden Nachforschungen nicht mehr auf- gefunden Werden. Sie war «aufgenommen und verfertigt vom 28. 12*
        

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