- 86 - vorwiegend aus feinkornigen Kieselkalken, ölig glänzenden, schwärz- lichen Quarzitcn und harten, feinkörnigen, im Bruch bläulichgrauen Sandsteinen. Untergeordnet kommen hellgrau bis weisslich anwit- ternde Mergelschiefer vor. Sporadisch• schalten sich zwischen diese Gesteine Lagen von feinen, harten quarzreichen Brekzien mit san- dig-kalkigem Zement ein. Es handelt sich bei diesem Aufschluss wahrscheinlich um einen höheren Abschnitt der Fanölaserie. In einem Wäldchen, 80 m nordöstlich des Jagdhauses von Ga- fadura, stehen die russfarbenen Sandschiefer des unteren Teils der Fanölaserie an. Beim Uebergang des Wegleins von Gafadura nach Alpzinken über das Heubergtobel (auf 1380 m Höhe) stehen eben- falls Sandschiefer, sowie einzelne Bänke von tonreichen Brekzien an. Von hier zieht sich die Serie ziemlich steil über Neugrüt und Alpweg zum Grosslochbachtobel hinunter. Gute Aufschlüsse findet man längs der Strasse Planken-Gafadura unterhalb der Spitzkehre P. 1268 bis zur Spitzenkehre auf 1060 m. Im Grosslochbachtobel reicht ihre obere Grenze bis etwas über die Einmündung des Plank- nertobels und des Wasserzugtobels auf ca. 1100 m. Die Grenze ge- gen die Planknerbrückeserie liegt hier auf 955 m. Der Verlauf der Serie über Rütti - Rüttiwald - Oberplanken gegen das Efiplanken- tobel hinunter bedingt die weicheren Hangformen dieses Gebietes, da die vorherrschenden mürben Sandschiefer dieser Serie der Ero- sion weniger Widerstand leisten als die Gesteine der Plankner- brückeserie. Bis zum Efiplankentobel ist die Ohergrenze auf 800 m abge- sunken. Die Untergrenze liegt in diesem Tobel auf 645 m. In nicht zusammenhängenden Aufschlüssen beobachtet man Gesteine der Fanölaserie noch bei Fanöla. Westlich des Efisälftobels sind sie nicht mehr anzutreffen. Lithologisches A. Leitgesteine a) Mürbe, russgraue Sand schiefer In d en untern zwei Dritteln der Fanölaserie sind russgraue, mürbe, sandig-mergelige Gesteine sehr verbreitet. Sie weisen keine ßankung auf, bilden bis 10 m starke, einheitlich ausgebildete Lagen
        

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