- 85 - Feinbrekzien und Sandkalke, ähnlich denen der Planknerbrücke- serie (doch meist tonreicher und von dunklerer Farbe), dichte Kalke, Mergel- und Tonschiefer vor. Im obersten Drittel wird die Schiohtfolge monotoner. Es fehlen hier die mürben Sandschiefer. Auch die tonreichen Brekzien konn- ten wir hier nicht mehr feststellen. Weiche, mittel- bis düstergraue Tonschiefer nehmen zu. In sehr enger Wechsellagerung folgen im- mer wieder ebenbankige, 10 — 40 cm mächtige, holzbraun bis ok- kergelb anwitternde, im Bruch meist hellgraue, feinkörnige Sand- steine mit dazwischengelagerten dunkelgrauen Schiefern. Zusammenfassend kann man die Serie folgendermassen kurz beschreiben : Untere zwei Drittel : Ziemlich heterogen, mit unregelmässiger Bankung, vorwiegend aus russgrauen Sandschiefern, untergeordnet aus atypischen Gesteinen (Sandsteine, Ton- und Mergelschiefer, dichte Kalke, Sandkalke) bestehend. Oberster Drittel : Folge aus dünnbankigen Gesteinen ; Wechsel- lagerung von harten, feinkörnigen Sandsteinen und dunkelgrauen Ton- bis Mergelschiefern. Bezeichnung der Serie Es fiel nicht leicht, für diese Serie einen passenden Namen zu finden. Im Grosslochbach- und Efiplankentobel, wo sie am besten aufgeschlossen ist, fehlen auf der Karte Lokalitätsnamen. An der Alpstrasse Planken — Gafadura ist sie bei Neugrüt in typischer Ausbildung aufgeschlossen. Der Name kommt aber auf der Karte mehrmals vor, z. B. östlich von Schaan und ist deshalb nicht an- wendbar. Westlich des Efiplankentobel« zieht die Serie auf durchschnitt- lich 700 m Höhe über den bewaldeten Rücken von Fanola gegen das Efisälftobel hin. Die Bezeichnung Fanölaserie schien uns am geeignetsten. Verbreitung Im Nordosten des Landes ist die Fanölaserie letztmals im nörd- lichen Teil des Sattelweges aufgeschlossen. Die Felsrippe, die sich vorii P. 1621 gegen das Jagdhaus Gafadura hinunterzieht, besteht 6 *
        

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