— 81 — (De L a p p a r e n 1) zusammen vor. Audi ist Siderolites calcitrapoides L a m. in der Serie vertreten. Dies spricht da- für, dass in der Planknerbrückeserie zumindest noch das obere Campanien und wohl auch .noch das untere Maestrichtien vertreten sind. Die Mächtigkeit der Serie Nachdem man die durch Faltenbildung und Verschuppung ent- standene Mächtigkeitszunahme der Serie durch Analyse der tekto- nischen Strukturen im Felde möglichst genau eliminiert hat (wobei gesagt werden muss, dass auch bei gewissenhafter Untersuchung noch ziemlich grosse Fehler entstehen können) erhält man im Profil des Grosslochbachtobels eine Normalmächtigkeit für die Plankner- brückeserie von ungefähr 150 Meter. Im Efiplankentobel dürfte die Mächtigkeit 120 Meter nicht übersteigen. Die starke Mächtigkeits- zunahme der Serie im Gebiet des Frastanzersandes versuchten wir (cf. S. 80) hauptsächlich auf tektonische Ursachen zurückzuführen. Doch mag in diesem Gebiet die Serie durch das Hinzutreten von weiter westlich nicht mehr festgestellten Gesteinen schon primär etwas mächtiger ausgebildet gewesen sein. 4. I>ie Fauölaserie (Maestrichtien)j Zusammensetzung und Gruppencharakter (Tafel II, Fig. C) Ueber der Planknerserie folgt eine mehr als 200 m mächtige Gesteinsfolge von ebenfalls ziemlich heterogener Zusammensetzung. Für die unteren zwei Drittel ist das Ueberwiegen von aschgauen bis russfarbenen, mürben Sandschiefern bezeichnend. Dieses Ge- stein verleiht der Serie ein düsteres, unsauberes Aussehen. Die Sandschiefer sind kaum gebaiikt, sondern bilden weich zurückwit- ternde Stufen von 2 — 10 m Mächtigkeit. Sie stellen das eigentliche Leitgestein dieser Serie dar. Daneben sind für die Fanölaserie dun- kelgraue, tonreiche, polymikte, mittelgrobe Brekzien typisch, die sich in unregelmässigen Abständen zwischen die übrigen Gesteine einschalten. Die Bankmächtigkeit solcher Brekzien ist stets gering und übersteigt selten 15 cm. Neben den erwähnten Leitgesteinen kommen als üurchläufergesteine wieder feinkörnige Sandsteine,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.