- 72 - zwischen 2 und 10 Zentimeter. Diese Plattenkalke führen fast im- mer Fucoiden, seltener Helminthöiden auf den Schichtfläehen. Meist ist ein geringer Kieselgehalt, der von Spongiennadeln herrührt, fest- stellbar. In Bezug auf Foraminiferen erweisen sich die meisten die- ser dichten Kalke als steril. Selten kommen darin Globigerinen und Fissurinen vor. b) Die feinkörnig-kieseligen Kalke Neben den dichten Plattenkalken sind harte, splitterig brechen- de, f einkörnig-kieselige Kalke in der Planknerserie am meisten ver- breitet. Im Bruch erscheinen sie mittel- bis hläuliohgrau. Die An- witterungsfarbe ist schmutzigweiss bis gelblich. Dieses Gestein bil- det meist die dickeren Bänke (bis 30 cm) in der Serie. Die Schicht- fläehen dieser feinkörnigen Kieselkalke sind sehr oft wulstig, häu- fig auch von wurmartigen oder stengeligen, ringartig gegliedertea Gebilden besetzt. Als weitere Problematika kommen unregelmässige Wülste darauf vor. Die Schichtfläehen sind meist von schwarzer oder grünlicher Tonsubstanz überzogen. Im D ii n n s c h 1 i f f erweisen sich diese kieseligen Kalke oft als ausge- sprochene- Spongite. Feine Spongiennadeln bilden ein spiessig-filziges Geflecht. . Oft auch sind in einer feinkörnigen, stark rekristallisierten und verschwommen erscheinenden karbonatischen Grundmasse kleine, eckige Quarzkörnchen in lockerer Verteilung eingestreut. Auch ist meist etwas. Glaukonit in Form von kleinen, flaschengrünen Körn- chen vorhanden. Die Grundmasse enthält oft Foraminiferen, die meist in Auflösung begriffen sind. Es Hessen sich erkennen : Gümbelinen . rel. zahlreich kleine Globigerinen nicht selten . . kleine Anomaliriiden Textulariden rotaloide Foraminiferen Cassidulinen selten Lageniden selten 
1 • - Fissurinen rel. selten c) Mergel und Mergelschiefer, (Tonschiefer) Fast jede Bank aus Kieselkalk oder dichtem Kalk wird von einer 1 bis 5 Zentimeter dicken Lage von Mergel oder Mergel-
        

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