- 68 - Der Dünnschliff zeigt ein fetzig-verzahntes Gefüge. Fetzig-fransige, schwar- ze Pflanzenhäcksel sind häufig ; Pyrit ist meist reichlich vorhanden. Allgemein gilt für die Sandsteine der Schwabbrüiineiiserie, dass der Karbonatgehalt gegen das Hangende der Serie hin zunimmt und zwar sowohl was die Komponenten, als auch was das Binde- mittel betrifft. b) Mergel- und T o ti s c Ii i e f e r Gelegentlich treten in der Schwahbrünneuserie, als Zwischen- lagen zwischen den Sandsteinen, hell- bis mittelgraue, mürbe Mer- gelschiefer und schwarzgraue Tonschiefer mit feinsten Glimmer- schüppchen auf. Im Dünnschliff erweisen sich die Mergelschiefer als homogen. Feinkörnige Quarzsplitterchen sind locker eingestreut. Einzelne kleine Globigerinen kommen darin vor. c) Feinkörniger Sand kalk Selten treten im Steinbruch Schwabbrünnen dunkelgraue, fein- sandig-kieselige, harte Kalke auf, welche feinste Muskovitschüpp- chen führen. Dünnschliff: In einer unreinen, schlierigen, karhonatischen Grtind- masse liegen kleine, eckige Quarzkörnchen in unregelmässiger Verteilung. Glaukonit kommt in oft unscharf begrenzten, bald oliv- bald flaschen- grünen Körnern vor. Nicht selten findet man in diesen Sandkalken kleine Heteroheliciden (G ü m b e I i n a), Anomaliuiden, planispirale Globigerinen aus der Gruppe der Globigerina cretacea d'Orb. und Textulariden, d) Dichte, fucoiden- und helminthoidenfüh- rende Platten kalke. Plattige, f einstkörnige Kieselkalke und dunkelgraue Ton - bis Mer- gelschiefer Wie auf S. 66 beschrieben wurde, schaltet sich im mittleren bis oberen Teil der Serie ein ca. 25 m mächtiges Band aus vorwie- gend plattigen, dichten oder feinkörnig-kieseligen Kalken ein, die mit wenig Zentimeter mächtigen, dunkelgrauen Ton- oder Mergel- schieferlagen regelmässig wechsellagern. Die gleichen Gesteine neh- men im obersten Abschnitt der Serie überhand. In Abständen von 5 --8 m schalten sich noch dicke Sandsteinbänke vom gemeinen Typus dazwischen.
        

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