- 65 - Folge, täuscht aber anderseits keine scharfen Grenzen und keine so ausgesprochenen Gegensätze vor, wie sie in der Natur in Wirk- lichkeit gar nicht besteben. Die einzelnen Abschnitte des Gesamtprofils schKessen unmit- telbar aneinander an. 1. Die Schwabhrüniieiiserie (Turon) Bezeichnung und Auftreten der Serie Die stratigraphisch tiefste Serie des Vorarlbergerflysches, wel- che auf liechtensteinischem Gebiet aufgeschlossen ist, wurde wegen ihrer charakteristischen Ausbildung im Steinbruch Schwabbrünnen (zwischen Nendeln und Schaan) nach dieser Lokalität benannt. Sie ist identisch mit'dem «Flyschsandstein» Schumacher'», aller- dings nur im nördlichen Teil Liechtensteins, und wenigstens mit einem Teil von Kraus' «Hauptflyschsandstein», bezw. Rich- te r" s «Reiselsbergersandstein». Wie wir im Abschnitt über Pa- rallelisationisversuohe mit anderen Gebieten begründen werden, =ind wir der Auffassung, dass die Schwabbrünnenserie dem cenö- manen bis turonen Sandsteinflysch der Wildhausermulde wenigstens zum Teil entspreche. Im Nordosten des Landes treten die Gesteine der Schwab- brünnenserie im Tisnertobel bis zu einer Höhe von 1100 m auf. Sie ziehen sich von dort in ungefähr gleicher Höhe bis zum Maurer- tobel, von wo sieh ihre Obergrenze gegen das Grosslochbachtobel hin bis auf cä. 635 m hinunter senkt. Von dort gegen Westen baut die Schwabbrünnenserie den unteren Teil des Brunmembüchels auf und senkt sich dann unter -den Baohschuttkegel der Forstrüfe ein. Ihr westlichstes Vorkommen liegt bei Wieseck. Zusammensetzung und Gruppencharakter (Tafel II, Fig. A) Die Schwabbrünnenserie besteht aus einer ziemlich massigen Folge von hauptsächlich verschiedenkörnigen, meist ziemlich dick- bankigen Sandsteinen. (1 — 2 m Bankmächtigkeit). Die dazwischen- gelagerten, dünneren Schichten von Ton- und Mergelschiefern und pflanzenhäckselreichen Sandschiefern treten gegenüber den Sand- steinen quantitativ sehr zurück. 5
        

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