— 64 — Bei der Beschreibung der einzelnen Serien wird jeweils angegeben werden, an welcher Stelle des Profil« die Grenze für die Kartierung festgelegt wurde. A. I>er Vorarlberger Flysch Bemerkungen zu den stratigraphischen Profilen Zum Zwecke grösserer Anschaulichkeit wurden der Beschrei- bung der Serien detaillierte stratigraphisohe Profile beigegeben. Damit sollten auch die mannigfaltigen Wechselbeziehungen der ver- schiedenen Gesteinstypen und der Gruppenchärakter jeder einzel- nen Serie besser zum Ausdruck kommen, als dies durch eine blosse Beschreibung möglich wäre. Das eine Mächtigkeit von beinahe 1000 Meter umfassende stratigraphisohe Profil des Vorarlberger- flysches, ist kein Kombinationsprofil. Von den drei aufgenommenen Bachprofilen (Kleinlochbach, Grosslochbach, EfiplankentobeJ) er- wies sich dasjenige des Grosslochbaches als das vollständigste. Dazu kommt, dass die Lagerung in diesem Gebiet am wenigsten tektonisch gestört ist. Es wurde deshalb ausschliesslich dieses Profil hier wie- dergegeben. Die Profilaufnahme im Felde erfolgte im Maßstab 1 : 200. Es wurde versucht, ein möglichst getreues Abbild der nor- malen Schichtfolge wiederaugeben. Stärkere Kleinfaltenbildung in gewissen Zonen des Profils erschwerten oft sehr die Analyse der normalen Schichtfolge, besonders dann, wenn solche Kleinfalten nur schlecht aufgeschlossen waren. Ob in einem bestimmten Fall normale, ob' verkehrte Lagerung einzelner Schichtabschnitte vor- liege, konnte vielfach nur bei brekziösen bis sandigen Gesteinen sicher ermittelt werden. E« bat «ich auch in unserem Gebiet, wie an so vielen anderen Orten, die bekannte Regel bestätigen lassen, dass die Korngrösse in Bänken detritisohen Materials von unten nach oben allmählich abnimmt. Wir haben absichtlich darauf verzichtet, gewisse Schichtglieder durch auffällige Signaturen besonders hervorzuheben, um dem Le- ser ein möglichst naturgetreues Abbild der Schichtfolge zu vermit- teln. Schematisierungen wurden nur soweit ausgeführt, als diese bei der Darstellung in einem kleineren Maßstäbe unumgänglich waren. Diese üarstellungsart hat eine gewisse Unübersichtlichkeit zur
        

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