— 47 — DER NÖRDLICHE TEIL DES FLÄSCHERBERGES Im Sommer 1949 widmete ich einige Tage der Kartierung des liechtensteinischen Anteils des Fläscherberges (Ellhorn, Tschingel) und des Schlosshügels von Gutenberg bei Balzers. Die Kartierung im Maßstabe 1 : lO'OOO zeigte, dass selbst in diesem grösseren Maßstab die Resultate der vorzüglichen Arbeiten von Th. Lorenz (1900), D. Trümpy (1916) und Arn. Heim (1916) kaum er- gänzt werden konnten. Lorenz verdanken wir die eingehende Beschreibung der Schichtfolge, D. Trümpy und Arn. Heim wertvolle Ergänzun- gen, sowie die richtige Auslegung der tektonischen Verhältnisse. In der Ghurfirsten-Mattstock Monographie (Arn. Heim) fin- den wir schöne Profilzeichnungen aus diesem Gebiet. In der glei- chen Arbeit wird der Fläscherberg im Zusammenhang mit dem west- lichen Nachbargebiet Gonzen, (Alviergruppe) behandelt. Aus diesem Grunde werde ich mich bei der Beschreibung des liechtensteinischen Teils des Fläscherberges mit einer knappen Zu- sammenfassung begnügen. Ich ziehe vor, auf eine strenge Trennung in einen stratigraphischen und einen tektonischen Abschnitt zu ver- zichten, dafür aber anhand eines Exkursionsberichtes einen Ein- druck von der engeren und weiteren Umgebund dieses Gebietsteiles zu vermitteln. Wer an einem klaren Sommermorgen in der Gegend von Bal- zers wandert, wird dem Eindruck der grosszügigen Landschaft, die ihn hier umgibt, nicht entgehen können. In kaltem, stahlgrauem Schatten erbeben sich die schroffen Malmwände des Mittagspitz wie Mauern eines unbezwingbaren Bollwerks empor. Nirgends kann die vertikale Dimension gewaltiger zum Ausdruck kommen, als bei
        

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