— 42 — häufig Globotruncana apenninica Renz (vir, typica) Globotruncana cf. alpina Bolli Globotruncana stepha-ni Gandolfi spärlicher : Globigerina cretacea d'O r b. massenhaft : Orbulinarien selten : A m m o d i s c u s s p. Höhere als die hier beschriebenen Schichtglieder treten am Schellenberg — wenigstens auf liechtensteinischem Gebiet — nicht auf. 111. Tektonik des Schellenberges A. I eberblick Blickt man an einem schönen Frühlingsmorgen von Planken ins Rheintal hinunter, so verweilt der Blick gerne am sanften, grü- nen Hügelzugc des Schellenberges, der sich lieblich vom düsteren Braun der Alluvialebene abzeichnet. Beinahe niedlich nimmt er sich neben den beidseits des Rheintals in axialem Anstieg mächtig an- schwellenden helvetischen Kreideeinheiten aus, von denen er ein verbindender Ahleger ist. Die sanfte Welle, welche bei Bendern im Westen 'und Tosters im Osten axial unter die Alluvionen des Rheins und der III abtaucht, erreicht ihre Ax'ialkulmination etwa in der Gegend der Ruine Neu Schellenberg. Im Osten des Hügelzuges leuchtet die senkrechte Felswand des Gantenstein hell in der Mor- gensonne. Diese Felsmauer bildet den Abbruchrand des Südschen- kels, welcher in dieser Region'auf eine Erstreckung von eineinhalb Kilometern niedergebrochen isl. Auf einer Eisenbahnfahrt durch das Rheintal kann man die Nordseite des Schellenbergs vom Zug aus zwischen Rüthi und Senn- wald gut überblicken. Der Schellenberg erweckt von hier aus den Eindruck einer ungestörten Welle. Man ahnt nicht, wie kompliziert die Tektonik im Kleinen oft sein kann und in welch hohem Grade Zerklüftung, Zerschneidung, und Zerstückelung bei näherer Be- trachtung anzutreffen sind. Von der Vegetation überdeckt, bleibt auch bei einer Untersuchung am Schellenberg selber vieles unserem Auge verschlossen oder kann nur vermutet werden. Die Stereo-
        

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