- 39 - Renz, sowie Makrofossilien cenomanen Alters (S c Ii 1 o e 11 - Ii a c Ii i a varians (Sow. ), Mantelliceras man- t e 1 1 i (B r o n g.). In der Zentralscbweiz hat H. J.fF i c h t e r (1934) eine genaue Horizontierung in der Fossilschicht vor- genommen. Dahei stellte er fest, dass der oberste Horizont stets Hysteroceras varicosum enthält. Ausgerech- net an der Typlokalität Lochwald (Tal der Engelberger Aa) treten im Varicosushorizont auch ältere Zonenammoniten mit auf. Wieder ist die Matrix seewerkalkähnlich. H. B o 1 I i (1944) legte dar, dass es sich, bei der nordostschweizerischen Lochwaldschicht um den gleichen Horizont, wie bei Fich - t c r "s Varicosushorizont handle. Er fand Globotrun- canaapenninicaRenz darin und belegte so das ceno- manc Alter. M. Richter (1937, S. 159) kommt auch im Vorarlberger Kreidegebiet zur Auffassung, dass die Loch- waldschicht eine Aufarbeitungsschicht darstelle. 2. Man könnte auf folgende Weise erklären, dass die Ammoniten aus dem südhelvetischen Gebiet anderen Leitwert besässen, als die entsprechenden Formen in Norddeutschland und England : a. Durch längeres Aushalten der Leitformen in unserem Gebiet, wodurch eine Ueberschneidungszone mit gemischter Fauna entstanden wäre. Die Annahme steht nach 0. S e i t z (1934, im Widerspruch mit der ausseralpinen Stratigraphie. h. Durch Annahme von Faunenprovinzen. Die Zonenammoniten würden in diesem Fall gleichzeitig gelebt haben und dort in gestaffelter Folge auftreten, wo nicht alle Arten die ihnen entsprechenden Lebensbedingungen zu gleicher Zeit vorge- funden hätten. Durch die Konstanz der Arten über welt- weite Entfernung und das Fehlen solcher Faunenprovinzen in der übrigen Fauna, erscheint diese Annahme abwegig. Zusammenfassend kann über die Lochwaldschicht ge- sagt werden : Die anhand von Makrofossilien angestellten früheren Altersbestimmungen Hessen auf oberes Albien schliessen. Durch mikropalaeontologische und sedimentpe- trograpbische Untersuchungen wurde die Aufarbeitung bis ins Cenomanien bewiesen. Damit ergibt sich nach B o 11 i
        

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